Die Reise

Nur ganz kurz: Wir sind am Montagabend gut in Kappadokien angekommen.

Da wir das Gepäck bereits am Vorabend einchecken durften, konnten wir am Morgen gemütlich zum Flughafen fahren.

Dank unserer Reisebekanntschaft Leyla haben wir auf dem Flughafen Istanbul trotz der extrem kurzen Umsteigezeit im letzten Moment den Anschlussflug nach Kayseri erwischt. Ob die beiden riesigen Schachteln mit den Velos ebenfalls mit uns geflogen sind? Ja! Sie sind sogar als erste auf dem Rollband in Kayseri aufgetaucht, und mit Leylas Hilfe befördere ich sie auf die bereitstehenden Wagen, während Reto nach der für uns vom Hostel organisierten Transportmöglichkeit Ausschau hält. Auch das klappt. Der kleine Bus nach Göreme wartet auf uns. Die Schachteln passen in den Kofferraum und für uns ist ebenfalls noch Platz.

Wir teilen den Bus mit drei jungen Argentiniern. Endlich wieder einmal eine Sprache, in der ich nicht nur ab und zu ein bekanntes Wort aufschnappe, sondern frischfröhlich drauflos plappern kann.

Bei der nächtlichen Einfahrt nach Göreme begegnen uns bereits schemenhaft die bizarren Felsformationen, für die Kappadokien berühmt ist.

Im Hostel werden wir erwartet. Suleiman und der Chauffeur helfen beim Ausladen des Gepäcks. Wir beziehen das reservierte Zimmer. Hier sind fast alle Räume direkt in den Felsen gehauen und entsprechend kalt. Dank einem grossen Infrarotstrahler wird es bald gemütlich warm im Zimmer.

Trotz vorgerückter Stunde finden wir ein Lokal, wo wir etwas Warmes essen können.

Nachher geht’s direkt ins Bett und wir schlafen zum ersten Mal nach langer Zeit wieder einmal lang und ruhig.

 

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