{"id":406,"date":"2010-10-31T21:38:44","date_gmt":"2010-10-31T21:38:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/?p=406"},"modified":"2010-11-02T21:05:24","modified_gmt":"2010-11-02T21:05:24","slug":"letzte-tage-in-tbilissi","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/blog\/2010\/10\/31\/letzte-tage-in-tbilissi\/","title":{"rendered":"Letzte Tage in Tbilissi"},"content":{"rendered":"<p>Bei Dodo sind wir inzwischen so etwas wie Stammg\u00e4ste. Wir kennen das Haus an der Marjanishvili-Strasse 38 und auch die Leute, die hier ein- und ausgehen. Im Quartier um die Russisch-Orthodoxe Kirche f\u00fchlen wir uns fast schon zuhause. Wir wissen, wo die B\u00e4ckerei liegt, in der es den ganzen Tag frisch gebackenes Brot gibt, wo das Angebot an Fr\u00fcchten und Gem\u00fcse am sch\u00f6nsten ist. Wir erkennen auch die Bettler und Bettlerinnen wieder, die jeden Tag bei der Metrostation stehen, und die Frauen, die S\u00e4cklein mit Zitronen verkaufen oder Streichh\u00f6lzer und Papiertaschent\u00fccher anbieten.<\/p>\n<p>Auf der Strasse ist mir in den letzten Tagen eine Frau aufgefallen, die einen dicken Wintermantel trug. Jetzt taucht sie pl\u00f6tzlich bei uns im Innenhof auf. Laut schimpfend und gestikulierend geht sie auf Dodo los. Dodo will ihr von den Trauben und Kaki anbieten, die im Hof wachsen, um sie abzulenken. Doch nun beginnt die Frau, laut fordernd auf Dodo einzuschlagen. Reto und ich sitzen am Gartentisch und verstehen nicht, um was es geht. Dann kommt Dodos Schw\u00e4gerin dazu, und beiden zusammen gelingt es, die Frau aus dem Hof zu dr\u00e4ngen. Sp\u00e4ter erfahren wir von Dodo die Geschicht dieser Frau. Sie sei aus Abchasien, der Konfliktregion am Schwarzen Meer, geflohen. Sie habe zusehen m\u00fcssen, wie ihre Tochter im Krieg zwischen Georgien und der abtr\u00fcnnigen Provinz get\u00f6tet worden sei. Seither irre sie umher, suche \u00fcberall nach ihrer Tochter und sei \u00fcberzeugt, dass diese irgendwo gefangen gehalten werde. Ein Schicksal, in das wir uns auch ansatzweise kaum einf\u00fchlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>* * *<span id=\"_marker\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Meist gehen wir am Abend ins nahegelegene \u201eCanap\u00e9\u201c, einem im Vergleich zu den \u201enormalen\u201c georgischen Restaurants fast feudalen Caf\u00e9. Wir sch\u00e4tzen die zweisprachige Men\u00fckarte mit einer Extraseite f\u00fcr die Vegetarier (\u201eLenten\u201c, was eigentlich \u201eFasten\u201c bedeutet). Wir profitieren vom schnellen WLAN, um jeweils unseren Blog zu aktualisieren und Fotos hochzuladen. Hier verabreden wir uns am Dienstag mit Tato, dem Italienisch sprechenden Velofahrer, den wir im Velodrom kennen gelernt hatten. Wir trafen ihn zuf\u00e4llig wieder auf der Rustaweli-Avenue (entspricht etwa der Z\u00fcrcher Bahnhofstrasse oder dem Limmatquai). Tato arbeitet im Finanzcontrolling des georgischen Staates. Er erz\u00e4hlt uns viel Spannendes \u00fcber Georgien und kann viele unserer Fragen beantworten. Ich spreche ihn auf den Dichter Pshavela an. Er ist ganz ger\u00fchrt, als er von ihm spricht. Seine Gedichte seien so sch\u00f6n, dass einem die Tr\u00e4nen kommen, sagt er. Die gleichen Worte haben wir vorher schon von Nata geh\u00f6rt. Eigentlich reagieren alle, die wir auf Pshavela ansprechen, so. F\u00fcr uns ist es unvorstellbar, dass in der Schweiz jemand mit solcher Begeisterung und mit so vielen Gef\u00fchlen auf einen unserer \u201eNationaldichter\u201c reagieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Von den Museen in Tbilissi interessiert uns am meisten das historische Stadtmuseum, das in einer alten Karawanserei untergebracht ist. Beim Betreten des Geb\u00e4udes kommen wir ins Tr\u00e4umen und Schw\u00e4rmen. Wir sehen uns zur\u00fcckversetzt in Zeiten, in denen auf der Seidenstrasse H\u00e4ndler zwischen Ost und West unterwegs waren. Der Innenhof erinnert an Geschichten aus Tausendundeiner Nacht. Doch dann kommt die grosse Entt\u00e4uschung: Das Museum mit den Tausenden von alten Fotos wird gerade renoviert und ist daher geschlossen. Schon wieder ein Grund, um nach Tbilissi zur\u00fcckzukehren!<\/p>\n<p>Am Mittwochabend treffen wir Melsi, die Tochter von Nata, die Enkelin von Badi. Mit ihr lernen wir die dritte Generation dieser starken, sch\u00f6nen Frauen aus dem Pankisi-Tal kennen. Sie hat uns Geschenke von zuhause mitgebracht: Maismehl, Baumn\u00fcsse und Haseln\u00fcsse. Melsi studiert politische Wissenschaften und in ihrer Masterarbeit hat sie sich auf die Kaukasus-Region spezialisiert. Die Zeit vergeht im Flug. Obwohl uns gut 40 Jahre trennen, h\u00e4tten wir Stoff f\u00fcr viele weitere abendf\u00fcllende Gespr\u00e4che mit der liebensw\u00fcrdigen und intelligenten jungen Frau, die zu unserer Erleichterung sehr gut Englisch spricht.<\/p>\n<p>Der Donnerstag ist unser letzter Tag in Tbilissi. Reto hat die Velos wieder sorgf\u00e4ltig verpackt und auch unser restliches Gep\u00e4ck ist bereit. Doch wo die ca. 5 kg Lebensmittel, die wir aus dem Pankisi-Tal erhalten haben, verstauen? Und wieviel wird uns all das \u00dcbergewicht kosten? Wir sind auf Schlimmes gefasst. Aber vorerst freuen wir uns auf ein paar letzte Sternstunden in der Altstadt. Zwischen Sioni-Kathedrale, Synagoge und Moschee befindet sich das alte Badehaus. Nach\u00a0850 km im Sattel und der Bew\u00e4ltigung von 10\u2019500 H\u00f6henmetern wollen wir uns richtig verw\u00f6hnen lassen. Es ist ein besonderes Erlebnis, unbegrenzt heisses Wasser zur Verf\u00fcgung zu haben. Es sprudelt unersch\u00f6pflich ca. 45\u00b0 C\u00a0heiss aus den Mineralquellen Tbilissis. M\u00e4nner und Frauen haben getrennte Bereiche. Wie Reto erz\u00e4hlt, sind es auch auf seiner Seite mehrheitlich \u00c4ltere, welche das Badhaus aufsuchen. Wir g\u00f6nnen uns eine Massage. Zusammen mit Eintritt, Badetuch und Sandalen kostet das weniger als umgerechnet 10 Franken. Wie neugeboren f\u00fchle ich mich nach dem Besuch im Badehaus.<\/p>\n<p>Nach einem letzten Spaziergang durch die Altstadt gehen wir zu \u201eProspero\u201c, der Buchhandlung mit dem gr\u00f6ssten fremdsprachigen Angebot. Ich suche mir ein georgisches Kochbuch aus und male mir aus, wie ich Natas Spezialit\u00e4ten zuhause ausprobieren werde. Jetzt fehlen nur noch die georgischen Gew\u00fcrze. Die wichtigsten finde ich in einer Spezereienhandlung in der N\u00e4he des Blumenmarktes. Auf dem R\u00fcckweg zu Dodo schlendern wir \u00fcber den Flohmarkt. Wir erstehen ein paar alte M\u00fcnzen aus Sowjetzeiten und ich freue mich \u00fcber einen Federhalter mit einer sch\u00f6n ziselierten, vergoldeten Feder. Langsam schleicht sich eine gewisse Melancholie ein, gepaart mit Pl\u00e4nen einer R\u00fcckkehr nach Georgien. Doch auch Freude macht sich breit: In weniger als einem Tag sind wir wieder zuhause in unserer Wohnung, k\u00f6nnen schon bald Familie und Freundinnen und Freunde wiedersehen und all die Vorteile geniessen, die wir &#8211; trotz aller Reiselust und ungebrochenem Abenteuergeist &#8211; in der Schweiz so geniessen.<\/p>\n<p>Um Mitternacht f\u00e4hrt uns Dodos Schwager mit unserer ganzen Bagage zum Flughafen. Nachdem wir eine Waage gefunden und den grossen Mehlsack zusammen mit einer paar anderen Schwergewichten (Papier&#8230;!) ins Handgep\u00e4ck verstaut haben, stellen wir erleichtert fest, dass wir die Toleranzgrenze von 10% beim Gewicht ganz knapp unterschreiten. Dann schlagen wir die Zeit bis zum Check-In um drei Uhr tot. Der Flug ist um f\u00fcnf. Diese letzten zwei Stunden verbringen wir mit Schlangestehen vor der Pass- und Sicherheitskontrolle. Man gewinnt den Eindruck, dass die Georgier mit diesen Aufgaben v\u00f6llig \u00fcberfordert sind. Als ich endlich dran bin, muss ich mein geliebtes kleines Sackmesser opfern, das sich noch in meiner Hosentasche befand. Mein Fehler! Wir f\u00fcrchten schon, den Flug zu verpassen. Doch es reicht in letzter Minute. Der Flug mit Zwischenlandung in Warschau wird lange und zerm\u00fcrbend. Schlimmer als jeder Anstieg mit dem Velo. Wie gerne w\u00fcrde ich stattdessen nochmals den Kreuzpass hochfahren! Ich habe Kopf- und Nackenschmerzen. In Kloten geht dann alles sehr schnell. Die Velos und unser ganzes Gep\u00e4ck kommen unbesch\u00e4digt an. Wir verfrachten alles in den n\u00e4chsten Schnellzug nach Winterthur, wo uns ein freundlicher Taxichauffeur\u00a0 nachhause bringt.<\/p>\n<p>So geht unser Georgien-Abenteuer zu Ende. Doch wir tr\u00e4umen schon von unserer n\u00e4chsten Reise&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010580.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-454\" title=\"P1010580\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010580-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010580-1024x684.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010580-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120549.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-450\" title=\"P1120549\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120549-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120549-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120549-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120554.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-451\" title=\"P1120554\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120554-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120554-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120554-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120594.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-452\" title=\"P1120594\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120594-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120594-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120594-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120642.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-449\" title=\"P1120642\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120642-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120642-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120642-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120619.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-453\" title=\"P1120619\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120619-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120619-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1120619-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010597.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-447\" title=\"P1010597\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010597-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010597-1024x684.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1010597-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Dodo sind wir inzwischen so etwas wie Stammg\u00e4ste. 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