{"id":373,"date":"2010-10-31T20:29:50","date_gmt":"2010-10-31T20:29:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/?p=373"},"modified":"2010-11-07T16:16:15","modified_gmt":"2010-11-07T16:16:15","slug":"chogias-mindi-in-chevsureti","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/blog\/2010\/10\/31\/chogias-mindi-in-chevsureti\/","title":{"rendered":"Chogias Mindi in Chevsureti"},"content":{"rendered":"<p>Die Erz\u00e4hlungen von Vasha Pshavela, welche uns schon zum Besuch des Pankisitals bewogen haben, locken uns auch nach Chevsureti im Hohen Kaukasus. Die Chevsuren hatten bis ins 19. Jahrhundert recht kriegerische Sitten und befanden sich im st\u00e4ndigen Kampf mit Volksgruppen von der anderen Seite des Kaukasus. Man klaute sich gegenseitig das Vieh (und ab und zu auch Frau und Kinder) und befand sich in einer endlosen Schlaufe von Rache und Vergeltung f\u00fcr vergangene Taten. Die \u00fcberlebenden Verwandten hatten die Pflicht, Morde an ihren Angeh\u00f6rigen zu r\u00e4chen. Dabei schlug man dem ermordeten Gegner die rechte Hand ab und h\u00e4ngte die Troph\u00e4e an die Hauswand. Der Aberglaube besagte, dass sich so der Tote nicht aus dem Jenseits r\u00e4chen konnte. Im Kampf trugen die Chevsuren Helm und Kettenhemd. Was einen noch h\u00f6heren Stellenwert als die Rache hatte, war die Pflicht zur Gastfreundschaft, die auch den Feinden gew\u00e4hrt werden musste. In Pshavelas Epos \u201eChogias Mindi\u201c wird erz\u00e4hlt, wie Mindi erfolglos versucht, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Er bricht mit der Tradition und zahlt mit seinem Leben. Dieses rudiment\u00e4re Wissen \u00fcber die Chevsuren war f\u00fcr uns Grund genug, uns die Nachfahren dieser Krieger aus der N\u00e4he azusehen, und so radeln wir los in Richtung Hoher Kaukasus.<\/p>\n<p>Um uns die Ausfahrt aus dem chaotischen Tbilissi zu ersparen, beschliessen wir, unsere Fahrr\u00e4der f\u00fcr das erste St\u00fcck des Weges auf den Zug zu verladen. Als wir in der Morgend\u00e4mmerung auf dem Bahnhof eintreffen, ist der Zug jedoch bereits voll belegt und die mitreisenden Polizisten, die in allen Metrostationen und Z\u00fcgen auff\u00e4llig pr\u00e4sent sind, verwehren uns anf\u00e4nglich den Zutritt. Wir lassen uns nicht beirren und hieven die voll bepackten R\u00e4der in den Zug. Gl\u00fccklicherweise sind die alten Wagons grossz\u00fcgig dimensioniert, so dass wir die Velos im Mittelgang zwischen den Sitzreihen abstellen k\u00f6nnen, ohne die Mitreisenden und ambulaten H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndler stark zu behindern. In der n\u00e4chsten gr\u00f6sseren Stadt, Mtskheta, wollen wir aussteigen, doch wir t\u00e4uschen uns und steigen eine Station zu fr\u00fch aus. Diese liegt im Niemandsland. Vom langen Bahnsteig und dem zerfallenen Bahnh\u00e4uschen finden wir erst nach langem Suchen einen Trampelpfad, der uns durch Geb\u00fcsche auf eine Strasse f\u00fchrt. Von hier\u00a0k\u00f6nnen wir die Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen.<\/p>\n<p>In Mtskheta, der alten Hauptstadt von Georgien, machen wir einen ersten Halt. Wir haben diese vielger\u00fchmte Stadt bereits auf der R\u00fcckreise von Borjomi besucht. Jetzt in der Fr\u00fch sind praktisch\u00a0keine Leute auf der Strasse, und wir k\u00f6nnen uns nochmals ungest\u00f6rt umschauen. In der N\u00e4he des wichtigsten Kirchenkomplexes treffen wir auf einen alten Mann. Er m\u00f6chte uns verzweifelt etwas erkl\u00e4ren. Er versucht es auf georgisch und russisch. Als er erkennt, dass wir nicht verstehen, ringt er verzweifelt nach franz\u00f6sischen Worten, findet sie jedoch nicht. Zuletzt nimmt er unsere H\u00e4nde, k\u00fcsst sie und erbittet uns mit Blick auf das nahe Heiligtum den Segen des Himmels. Wir sind tief ger\u00fchrt.<\/p>\n<p>Auf der georgischen Heeresstrasse geht\u2019s dann in n\u00f6rdlicher Richtung ebenaus weiter bis zur\u00a0 Zianvali-Staumauer. Dort zweigt die Strasse nach Chevsureti ab und unser Puls verdoppelt sich, da es jetzt steil beraufw\u00e4rts geht. Wiederum sind wir von wundersch\u00f6nen Herbstw\u00e4ldern umgeben, die uns die Anstrengung ein wenig vergessen machen. Manchmal sind wir vom Anblick so \u00fcberw\u00e4ltigt, dass wir eine Pause einlegen und nur noch staunen. Ab und zu begenen uns Alpabz\u00fcge von Schafen oder K\u00fchen. Es ist ein besonderes Gef\u00fchl, sich von einem Meer von Schafen umstr\u00f6men zu lassen. Der kritische Moment kommt dann gew\u00f6hnlich am Ende der Herde, dort trotten die riesigen Herdenhunde hinterher. Es sind Gewaltshunde, die Ohren wie B\u00e4ren haben. Zum Gl\u00fcck sind gew\u00f6nlich auch Sch\u00e4fer dabei, welche den Appetit der Hunde nach unseren Velofahrerw\u00e4dli zur\u00fcckbinden. Die Kuherden sind uns in dieser Beziehung bedeutend lieber, da sie gew\u00f6hnlich ohne Hunde unterwegs sind. Eine georgische Kuh ist wahrscheinlich den Urahnen dieses Tieres viel \u00e4hnlicher als eine schweizerische: Sie ist viel kleiner, sch\u00e4tzungsweise nur etwa halb so schwer und hat noch H\u00f6rner wie eine richtige Kuh.<\/p>\n<p>Von Barisakho aus k\u00fcndigen wir uns in einem Gemisch aus Georgisch und Englisch telefonisch im Guesthouse von Shota Arabuli an. In Korsha angekommen, warten wir erst einmal eine halbe Stunde, und als Shota und seine zwei S\u00f6hne ankommen, f\u00fchlen wir uns gar nicht willkommen. Wir wissen nicht einmal, ob wir am richtigen Ort sind und bleiben k\u00f6nnen. Die Leute scheinen uns zu ignorieren. Von der sprichtw\u00f6rtlichen chevsuretischen Gastfreundschaft ist nichts zu sp\u00fcren. Als dann gl\u00fccklicherweise die Frau des Hauses \u2013 schon wieder eine Marina &#8211; eintrifft, wird die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re etwas aufgehellt, und wir k\u00f6nnen unser Zimmer im ungeheizten Nachbarhaus beziehen. Marina ist Direktorin der Schule des Tales und spricht ein wenig Englisch. Da f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag noch gutes Wetter angek\u00fcndigt ist, versuchen wir einen Transport nach Shatili und Mutso zu organisieren. F\u00fcr die Fahrt mit dem Fahrrad \u00fcber den 2900 m hohen Pass, welcher Shatili mit Korsha verbindet, fehlt uns leider der Mut, umsomehr als wir auch wieder \u00fcber den Pass zur\u00fcck m\u00fcssten. F\u00fcr zwei mal gut 100 km mit jeweils 1500 H\u00f6henmetern auf Naturstrasse sind wir (noch) nicht fit genug. So lassen wir uns vom Sohn unserer \u201eGastgeber\u201c gegen Bezahlung im Jeep kutschieren. Vorbei an Wehrt\u00fcrmen welche der Bev\u00f6lkerung bei Gefahr Schutz boten, f\u00fchrt eine immer steiler werdende Strasse Richtung Pass. Auf den Hintersitzen des Jeeps schweben wir irgendwo zwischen Sitz und Himmel des Fahrzeugs. Oben angekommen, stellen wir mit Erleichterung fest, dass der angek\u00fcndigte Schnee wieder geschmolzen ist. Gleich steil wie rauf, f\u00fchrt die Strasse auf der anderen Seite des Passes wieder runter. Nach etwa drei Stunden Fahrt erreichen wir Shatili. Das Dorf liegt an einem Berghang, und die mehrgeschossigen Steinh\u00e4user sind so angeordnet, dass sie eine Festung bilden. Untereinander sind die H\u00e4user mit Br\u00fccken aus Knochen verbunden, um der Bev\u00f6lkerung auch bei einer Belagerung den Wechsel von einem Haus zum anderen zu erm\u00f6glichen. Heute ist dieser Dorfteil nicht mehr bewohnt, die fr\u00fcheren Bewohner \u2013 ein paar wenige Familien &#8211; wurden in neu erstellte H\u00e4user umgesiedelt. Von Shatili geht\u2019s anschliessend weiter nach Mutso. Auch dieses ist ein Wehrdorf. Durch seine Lage hoch oben auf einem Felsturm wirkt es noch geheimnisvoller und fast geisterhaft. W\u00fcrden wir den Weg in gleicher Richtung fortsetzen, gel\u00e4ngen wir doch noch in unser ersehntes Tusheti \u2013 aber dazu ist es zu sp\u00e4t im Jahr, und der Weg w\u00e4re auch f\u00fcr einen Jeep unpassierbar. Beim n\u00e4chsten Mal werden wir&#8217;s auf irgend eine Geissart versuchen! Die R\u00fcckfahrt nach Korsha verl\u00e4uft gleich holprig wie die Hinfahrt: Von all den Schl\u00e4gen durch die Bockspr\u00fcnge des Jeeps sind wir v\u00f6llig weichgeklopft und froh. dass uns nicht alle Plomben aus den Z\u00e4hnen gefallen sind.<\/p>\n<p>Am Abend zeigt uns Shota das Museum, das er in einem Turm neben dem Haus eingerichtet hat. Es ist sehr eindr\u00fccklich, wie viele alte Fotos, Dokumente, Gebrauchsgegenst\u00e4nde und Waffen er zusammengetragen hat. Viele Kleider sind darunter, handgewebte schwarze Wollstoffe mit farbigen Streifen und kunstvoll bestickten Bord\u00fcren. Leuchtend weisse, rote, gelbe Kreuze und Sterne sind die wichtigsten Ornamente. Ausgestellt sind auch unz\u00e4hlige bunt gemusterte Socken und Kniestr\u00fcmpfe.<\/p>\n<p>In einem einem Buch \u00fcber die\u00a0<a href=\"http:\/\/books.google.ch\/books?id=0aiBhcfgSVcC&amp;pg=PA229&amp;dq=khevsureti+pshavela+mountain+poetry&amp;hl=de&amp;ei=rUjNTPTlFofpOf3w7bYB&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CCgQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Poesie aus den Bergen Georgiens<\/a>\u00a0finden sich Hinweise auf die Kultur und Eigenart der Chewsuren, u.a. auch \u00fcber den Maler Shota, bei dessen Familie wir wohnten, ebenso \u00fcber den Dichter Vasha Pshavela, auf den wir immer wieder stossen. Besonders sch\u00f6n ist auch die Beschreibung der gestickten und gestrickten Ornamente, die Bedeutung der Farben, Sterne und Kreuze. ( \u201e&#8230; wenn du diese dunklen Farben der Chewsuren anschaust, bekommst du ein Gef\u00fchl f\u00fcr die chewsurischen Frauen, welche nicht einmal weinen durften, wenn sie ein Kind verloren. Es w\u00e4re eine Schande; es w\u00fcrde einen Mangel an St\u00e4rke offenbaren &#8230;\u201c)<\/p>\n<p>Wir werden nie erfahren, wie die Haltung dieser Gastgeber uns gegen\u00fcber wirklich war. Abweisend? Ablehnend? Desinteressiert? Zur\u00fcckhaltend? Scheu? Selbstbewusst? Arrogant? In keinem anderen Ort haben wir diese Unsicherheit unserer Gef\u00fchle st\u00e4rker empfunden als in Korsha. Obwohl wir uns sehr auf dieses weit abgelegene und nur schwer zug\u00e4ngliche Tal gefreut hatten, waren wir nicht ungl\u00fccklich, es wieder zu verlassen. Vielleicht begegnen uns beim n\u00e4chsten Mal in Chewsureti Menschen, die wir besser verstehen, so wie wir im restlichen Georgien so oft Frauen und M\u00e4nnern begegnet sind, die uns mit ihrer \u00fcberw\u00e4ltigenden Grossz\u00fcgigkeit und Gastfreundschaft beeindruckt haben.<span id=\"_marker\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P11202841.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-421\" title=\"P1120284\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P11202841-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P11202841-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P11202841-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt; 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font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: 'Lucida Sans Unicode'; mso-bidi-font-family: Tahoma; mso-font-kerning: .5pt; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;\" lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: 'Lucida Sans Unicode'; mso-bidi-font-family: Tahoma; mso-font-kerning: .5pt; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;\" lang=\"DE\"><a href=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P10104871.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-412\" title=\"P1010487\" src=\"http:\/\/www.blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P10104871-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P10104871-1024x684.jpg 1024w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P10104871-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: &amp;amp;amp; 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