{"id":989,"date":"2011-05-25T18:53:58","date_gmt":"2011-05-25T18:53:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/?p=989"},"modified":"2011-06-05T19:09:26","modified_gmt":"2011-06-05T19:09:26","slug":"unterwegs-im-norden-irans","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/05\/25\/unterwegs-im-norden-irans\/","title":{"rendered":"Unterwegs im Norden Irans"},"content":{"rendered":"<p>Da uns nicht mehr so viel Zeit vor Ablauf des Iran-Visums bleibt und wir ungern auf Autobahnen mit dem Velo unterwegs sind, nehmen wir wieder einmal einen Bus. Unser Ziel ist Kashan, eine sch\u00f6ne alte Stadt, die f\u00fcr ihre Architektur bekannt ist. Wir besuchen eines der historischen Wohnh\u00e4user. Es sind wahre Prachtbauten, welche im letzten und vorletzten Jahrhundert von reichen H\u00e4ndlern erbaut wurden. Von aussen sieht man nicht viel mehr als hohe Lehmmauern, welche die Anlage vor jedem Einblick sch\u00fctzen. Das Interessante ist, dass die H\u00e4user zwei oder mehr Stockwerke tief in die Erde gebaut wurden. Der Aushub wird direkt f\u00fcr die Herstellung der ben\u00f6tigten Ziegelsteine f\u00fcr die Mauern verwendet. Auf der H\u00f6he der umgebenden Gassen liegen die Eing\u00e4nge, u.a. zu Eingangshalle, Dienstbotenh\u00f6fen und auch zum Stall, wo Pferde gehalten wurden. Die eigentlichen Wohn- und Aufenthaltsr\u00e4ume und -h\u00f6fe liegen tiefer und sind oft prunkvoll ausgeschm\u00fcckt. Wir wohnen in einem solchen Haus, allerdings in einem sehr sehr einfachen, welches seit kurzem als Guesthouse genutzt werden kann. Hier treffen wir beim Fr\u00fchst\u00fcck auf Mamak, eine lebenslustige Tehranerin mit Niki, ihrer Tochter. Sie laden uns ein, mit ihnen im Auto nach Niazar zu fahren. Dort bl\u00fchen jetzt die Duftrosen, die zu Rosenwasser destilliert werden. Es duftet bet\u00f6rend gut und wir probieren neben dem Rosenwasser verschiedenen Kr\u00e4uterdestillate. Wie gerne w\u00fcrde ich hier Geschenke f\u00fcr zuhause einkaufen! Niki hat Architektur studiert und mit ihr besuchen wir eine Anlage mit H\u00f6hlen und Grotten, wohin sich fr\u00fcher die Zoroaster zum Fasten zur\u00fcckzogen. Am Ausgang des Dorfes steht ein Feuertempel. Die Einfachheit des Baues und seine erhabene Sch\u00f6nheit erwecken in mir Ehrfurcht. Als wir in die Stadt Kashan zur\u00fcckkommen, zeigt uns Mamak noch einen Ziggurat, das ist eine 4-5000 Jahre alte Stufenpyramide aus der Zeit der Elamer. Hier finden sich Siedlungsspuren, die bis 7000 Jahre vor unserer Zeitrechnung liegen.<br \/>\nBeim Mittagessen erfahren wir, dass Mamak lange in den USA gelebt hat und jetzt u.a. als \u00dcbersetzerin arbeitet. So hat sie die Untertitel von mehreren iranischen Filmen gemacht, die wir gesehen haben (u.a. \u201eSantori\u201c und den Film mit den Kirschb\u00e4umen). Sie ist eine sehr unternehmenslustige und energische Frau. Diesen Herbst will sie zusammen mit einer Gruppe den den heiligen Berg Kaylash in Tibet umwandern, und sie ist gerne in Indien als \u201eBackpackerin\u201c unterwegs.<br \/>\nAm Nachmittag unternehmen wir eine Tour nach Abbyianeh. Im Gegensatz zum Ausflug mit Mamak erweist sich diese als Entt\u00e4uschung. Das vielger\u00fchmte Dorf ist recht touristisch. Wahrscheinlich sind wir einfach verw\u00f6hnt, weil wir schon so viel Sch\u00f6nes und Interessantes auf unserer Reise gesehen haben.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Station liegt gut 500 km weiter im Norden. Es ist Rasht in der Provinz Gilan. Wir m\u00f6chten nochmals in die Berge und sehnen uns nach angenehmeren Temperaturen, sauberem Wasser, gr\u00fcnen Wiesen mit Blumen. In Rasht \u00fcbernachten wir bei Samira, einer begeisterten Bergsteigerin\/Sportkletterin und Geologiestudentin, und ihrer Familie. Lange unterhalten wir uns mit ihr, ihrem schottischen Freund Paul, ihrer Mutter aus Bangladesh und ihrem Vater, der als Chirurg in einer Notfallstation arbeitet. Samira tr\u00e4umt von der Antarktis und einem Nachdiplomsstudium im Ausland. In Iran bleiben ihr als Frau viele M\u00f6glichkeiten verwehrt. Es w\u00e4re wunderbar, wenn sie  ihre Pl\u00e4ne verwirklichen k\u00f6nnte&#8230;<br \/>\nAm folgenden Tag geht es endlich wieder einmal mit dem Velo weiter. Es macht Freude, durch die Ebene mit den exotisch anmutenden Reisfeldern und den akribisch gestutzten Teeplantagen zu fahren. In Fuman finden wir auf dem Bazar das bisher weitaus vielf\u00e4ltigste und sch\u00f6nste Angebot an Fr\u00fcchten und Gem\u00fcsen. Vor dem Aufstieg nach Masuleh decken wir uns grossz\u00fcgig f\u00fcr die n\u00e4chsten paar Tage ein. Mittagspause machen wir vor einer Moschee, wo wir eine bequeme Bank im Schatten von grossen B\u00e4umen gefunden haben. Moscheen sind ideale Pausenpl\u00e4tze, da es dort immer gen\u00fcgend Wasser und WCs gibt. Als ich unsere R\u00fcebli wasche und sch\u00e4le, kommt eine alte Frau und schenkt mir eine zerknitterte kleine Banknote. Ein Almosen&#8230;? Ich freue mich \u00fcber die freundliche Geste.<br \/>\nKurz vor unserem Ziel beginnt es zu regnen und es wird merklich k\u00fchler. Wir nehmen Zuflucht zu einem am Weg liegenden Teehaus und beraten, ob wir hier in der N\u00e4he das Zelt aufstellen sollen, entscheiden uns aber f\u00fcr die Weiterfahrt. Die letzten 10 km sind steil und anstrengend, doch es zeigt sich, dass der Entscheid richtig war. In Masuleh finden wir ein altes grosses Hotel, in welchem wir f\u00fcr ca. 25$ eine grosse \u201eEinzimmerwohnung\u201c mit Bad, K\u00fcche und Balkon und einem Gasofen finden. So k\u00f6nnen wir bequem unsere Kleider waschen und trocknen und uns einen gesunden Gem\u00fcseeintopf kochen. Masuleh geh\u00f6rt zu den alten intakten D\u00f6rfern, die seit mehr als 1000 Jahren bestehen. Die Lage am Berghang ist so steil, dass die dicht an dicht gebauten Lehmh\u00e4user fast \u00fcbereinander \u00fcbereinander liegen. Das Flachdach des unteren Hauses wird als Vorplatz des n\u00e4chsth\u00f6her gelegenen genutzt. So und \u00fcber verbindende Treppen kann man durch das ganze Dorf spazieren. Besonders gefallen hat mir, dass dieser Ort \u00fcber einen richtigen schmucken Bazar verf\u00fcgt, mit Lebensmitteln, Konditoreien, einem Brotb\u00e4cker, einem Schmied, verschiedenen Handwerkern, mit einladenden Teeh\u00e4usern und nat\u00fcrlich ein paar Souvenirl\u00e4den mit lokalen Spezialit\u00e4ten.<br \/>\nAuf unserer Karte ist nicht ersichtlich, wie hoch die P\u00e4sse sind, \u00fcber welche wir in den n\u00e4chsten Tagen bis Ardabil oder mindestens bis Khalkhal gelingen m\u00f6chten. Wir erfahren, dass von den ca. 80 km zum n\u00e4chsten Dorf 12 km nicht asphaltiert sind. In Wirklichkeit ist weit mehr. Die ganze Strecke, die wir an diesem Tag bew\u00e4ltigen, ist schlechte Naturstrasse und so steil, dass wir auf vielen Abschnitten jeweils zu zweit ein Velo nach dem anderen schieben. So kommen wir kaum vorw\u00e4rts. Verkehr hat es fast keinen. Gem\u00e4ss unseren Erwartungen sollten wir l\u00e4ngst die gesch\u00e4tzte H\u00f6he erreicht haben. Doch es geht immer weiter aufw\u00e4rts. Mitte Nachmittag beginnt es zu regnen. Ein Gewitter naht. Da kommt uns pl\u00f6tzlich ein Velofahrer entgegen. Ein gut gelaunter junger Pole,  der am Morgen in Khalkhal aufgebrochen ist. Er liebe solche Strassen, und auch das Wetter scheint ihm nichts auszumachen. So wie es aussieht, hat er gute Goretexhandschuhe, -hosen und -jacke. Er h\u00e4lt nur kurz und beantwortet unsere Fragen nach der Fortsetzung der Strasse. Er meint, dass uns noch etwa 200 H\u00f6henmeter und ca. 5 km vom Sattel trennen. Obwohl der Regen immer st\u00e4rker wird und Blitze und Donner uns erschrecken, wollen wir weiter. Nach weiteren ca. 3 km geben wir auf. Es wird schon dunkel und das Gewitter l\u00e4sst nicht nach. Schon halb durchn\u00e4sst suchen wir einen einigermassen ebenen Platz f\u00fcr das Zelt. Der Wind zerrt so stark an Zeltw\u00e4nden und -boden, dass es uns einfach nicht gelingt, die Stangen in den daf\u00fcr vorgesehen Stoffkan\u00e4len zu fixieren. Nach vielen erfolglosen Versuchen bricht ein Element einer Zeltstange. Inzwischen haben wir so kalt, dass wir schlottern und kaum mehr in der Lage sind, mit den klammen Fingern Schnallen zu l\u00f6sen und Reissverschl\u00fcsse zu schliessen. Wir transportieren Velos und Gep\u00e4ck und das lose Zelt zu einem gesch\u00fctzteren Platz. Im Halbdunkel gehen wir zu Fuss auf die Suche nach einer H\u00fctte oder einem Unterstand der Hirten. Erfolglos. Wenigstens hat uns der Marsch ein wenig erw\u00e4rmt. Zur\u00fcck beim Zelt gelingt es uns, dieses mithilfe einer \u2013 erst nicht einmal passen wollenden \u2013 Reservestange aufzustellen. Durchn\u00e4sst und durchfroren versorgen wir das Gep\u00e4ck in den Vorr\u00e4umen und tauschen die nassen und verschlammten Kleider durch warme trockene und verkriechen uns ins Zelt. Jetzt nur noch die Matten aufpumpen und die Schlafs\u00e4cke auspacken und eine weitere Schicht warmer Kleider anziehen. Welche Wohltat, von Wind, Wetter, K\u00e4lte und Regen gesch\u00fctzt zu sein! Sicher t\u00e4te es gut, jetzt eine warme Suppe zu essen oder mindestens einen heissen Tee zu trinken. Doch bei diesem Sturm w\u00e4re es unvorstellbar, den Kocher zu benutzen. Ausserdem sind wir so ersch\u00f6pft und m\u00fcde, dass wir nur noch eines wollen, schlafen. Ich schlafe fast augenblicklich ein, obwohl der Sturm noch immer tobt und an den Zeltw\u00e4nden r\u00fcttelt.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag ist es zwar noch k\u00fchl, doch der Regen hat aufgeh\u00f6rt. Nach l\u00e4ngerem Beraten entschliessen wir uns, aufzugeben und nach Masuleh und morgen nach Rasht zur\u00fcckzukehren . Es macht f\u00fcr uns keinen Sinn, auf dieser Strecke weiter nach Norden zu fahren. Auch ist die Landschaft eher eint\u00f6nig. Vor dem gestrigen Regen konnte ich zum Gl\u00fcck noch ein paar sch\u00f6ne Bergblumen fotografieren.<br \/>\nIch bin froh um die wasserdichten Socken. Obwohl meine Schuhe durchn\u00e4sst sind, sp\u00fcre ich nichts davon. Unter der Regenhose trage ich lange Wollunterw\u00e4sche und dar\u00fcber \u2013 zum Trocknen \u2013 die noch immer nasse Trekkinghose. Oben einen warmen Pullover und meine Goretexjacke.<br \/>\nDie \u00fcber 1200 m Talfahrt nach Masuleh sind gar kein Vergn\u00fcgen. Die H\u00e4nde schmerzen vom dauernden Bremsen. Das anstrengende Schieben der R\u00e4der von gestern hat meinem rechten Handgelenk so zugesetzt, dass ich f\u00fcrchte, mir eine Nervenentz\u00fcndung zugezogen zu haben. Handschuhe anziehen oder die rechte Hand spreizen kann ich nur noch, wenn ich ganz fest auf die Z\u00e4hne beisse. Ich bin schlecht gelaunt und Zweifel plagen mich. Ob ich mit meiner Kraft und Erfahrung unserem Vorhaben \u00fcberhaupt gewachsen bin&#8230;?<br \/>\nUnterwegs waschen wir noch den Schlamm von den Saccochen und den Velos. Zur\u00fcck im Hotel Mehran sieht alles schon wieder besser aus. Inzwischen scheint die Sonne  und Reto kocht eine grosse Portion Spaghetti all&#8217;oglio d&#8217;oliva.<br \/>\nWir machen eine grosse W\u00e4sche und sind froh, dass wir einen Balkon und einen Ofen haben, um die Kleider zu trocknen. Reto repariert das Zelt. Am Abend schlendern wir nochmals durch den Bazar und kochen uns einen feinen Znacht und trinken mit Rosenwasser aromatisierten Tee.<\/p>\n<p>So endet unser Abenteuer, und wir sind um ein paar Erfahrungen reicher. Beim n\u00e4chsten Regen oder Gewitter ziehen wir sicher rechtzeitig Regenhosen und -jacken an und sorgen daf\u00fcr, dass wir nicht frieren. Von der Ausr\u00fcstung haben wir ja alles Notwendige dabei.<\/p>\n<p>Und meine vermeintliche Nervenentz\u00fcndung entpuppt sich als harmlos. Nach zwei drei Tagen kann ich meine rechte Hand schon wieder ganz ohne Schmerzen bewegen.<\/p>\n<p><em>Die Fotos folgen vorerst als Galerie, da dies am schnellsten geht. <\/em><\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-989 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/05\/25\/unterwegs-im-norden-irans\/p1020494\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/P1020494-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/05\/25\/unterwegs-im-norden-irans\/p1020516\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" 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Unser Ziel ist Kashan, eine sch\u00f6ne alte Stadt, die f\u00fcr ihre Architektur &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/05\/25\/unterwegs-im-norden-irans\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":997,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-989","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-reiseberichte"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=989"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1024,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/989\/revisions\/1024"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/media\/997"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}