{"id":1730,"date":"2011-10-05T07:07:40","date_gmt":"2011-10-05T07:07:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/?p=1730"},"modified":"2011-10-06T07:08:27","modified_gmt":"2011-10-06T07:08:27","slug":"reisemude","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/","title":{"rendered":"Reisem\u00fcde &#8230;?"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind jetzt seit mehr als 200 Tagen unterwegs und es hat sich eine gewisse Reisem\u00fcdigkeit eingestellt.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1734\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/12p1030557_blumen\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1734\" title=\"12P1030557_Blumen\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/12P1030557_Blumen.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1440\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/12P1030557_Blumen.jpg 2560w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/12P1030557_Blumen-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/12P1030557_Blumen-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Bin ich reisem\u00fcde?<\/em><\/p>\n<p>Dies zeigt sich bei mir in einer \u00dcberempfindlichkeit auf unangenehme Situationen. Ich \u00e4rgere mich\u00a0 mehr als fr\u00fcher \u00fcber schlechte Strassen, r\u00fccksichtslose Autofahrer, schrille Hupen, unfreundliche Menschen, freche Kinder. Ich weiss nicht, wieviel dies mit der wirklichen Situation in Kirgistan zu tun hat, und wieviel damit, dass ich nicht mehr mit der gleichen Begeisterung\u00a0wie am Anfang unserer Reise unterwegs bin. Ich bin manchmal psychisch ersch\u00f6pft und fast \u00fcbers\u00e4ttigt. Die Intensit\u00e4t und Sch\u00f6nheit der Erlebnisse in den letzten 6 Monaten l\u00e4sst sich fast nicht beschreiben. Unsere Ziele haben wir erreicht und die Herausforderungen gemeistert. Auch wenn es selten ganz einfach war,\u00a0 alles ist uns gelungen, die Reise durch den unbekannten Iran, die langen Tagesetappen in der Hitze Usbekistans, die hohen P\u00e4sse \u00fcber 4000 m, der Pamir-Highway. Wir haben die mythischen St\u00e4dte auf der Seidenstrasse gesehen: Buchara, Samarkand, Kashgar. Auf dem Karakorum Highway waren wir unterwegs, und Pakistan und Hunza (mein Traumziel f\u00fcr eine n\u00e4chste Reise) w\u00e4ren nicht unerreichbar gewesen. Wir sind \u00fcber den Torugart-Pass gereist, der uns \u00e4hnlich geheimnisvoll und unerreichbar vorgekommen war wie der Ort Villa O&#8217;Higgins ganz im S\u00fcden der Carretera Austral, als wir unsere erste grosse Veloreise durch Patagonien planten.<\/p>\n<p>Hier in Kirgistan glaube ich, das Sch\u00f6nste bereits gesehen zu haben: Tash Rabat und die Karawanserei, Song Kol und seine Jailoos (Sommerweiden) mit den Jurten und Pferden. F\u00fcr weitere Ziele, z.B. die Tian Shan-Berge, ist die Jahreszeit ung\u00fcnstig. Auf den P\u00e4ssen kann bereits Schnee liegen. Die Jurten, in denen die Hirten den Sommer verbringen und wo man schlafen und essen k\u00f6nnte, sind z.T. schon abgebrochen. Die Tiere und Menschen leben wieder weiter unten im Tal. Der schlechte Zustand unseres Zeltes und der Matten zwingt uns, auf \u00dcbernachtungen in diesen H\u00f6hen zu verzichten.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1733\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/11p1030542_wo-sind-wohl-meine-gedanken\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1733\" title=\"11P1030542_wo sind wohl meine Gedanken\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/11P1030542_wo-sind-wohl-meine-Gedanken.jpg\" alt=\"\" width=\"2043\" height=\"1277\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/11P1030542_wo-sind-wohl-meine-Gedanken.jpg 2043w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/11P1030542_wo-sind-wohl-meine-Gedanken-300x187.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/11P1030542_wo-sind-wohl-meine-Gedanken-512x320.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2043px) 100vw, 2043px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Wo sind wohl meine Gedanken&#8230;?<\/em><\/p>\n<p>Inzwischen sind wir in Karakol am s\u00fcd\u00f6stlichen Ende des Issikkul-Sees angekommen. Wir haben ein grosses, freundliches Zimmer in Jamilya&#8217;s B&amp;B, das wir sogar heizen k\u00f6nnen. Am Sonntag waren wir auf dem Viehmarkt, der uns ein wenig an Kashgar erinnerte, jedoch weit kleiner war und f\u00fcr uns weniger interessant. Manchmal gehen wir ins Internet-Caf\u00e9 oder zum Bazar. Wenn es nicht regnet, unternehmen wir kleine Ausfl\u00fcge und Wanderungen. In der CBT-Koordinationsstelle haben wir unsere gelesenen B\u00fccher eingetauscht und sind jetzt wieder mit Lesestoff versorgt. Ich habe eine englische Ausgabe von \u201eRot\u201c von Pamuk gefunden, Reto einen Thriller aus den 80er-Jahren, der in Kalifornien spielt und von einem Kinderpsychiater geschrieben wurde.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1735\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/13p1030641_russisch-orthodoxe-kirch-karakol\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1735\" title=\"13P1030641_Russisch Orthodoxe Kirch Karakol\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/13P1030641_Russisch-Orthodoxe-Kirch-Karakol.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/13P1030641_Russisch-Orthodoxe-Kirch-Karakol.jpg 2048w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/13P1030641_Russisch-Orthodoxe-Kirch-Karakol-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/13P1030641_Russisch-Orthodoxe-Kirch-Karakol-512x384.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Die Russisch Orthodoxe Kirche von Karakol<\/em><\/p>\n<p>An die Fahrt von Kochkor hierher denke ich mit gemischten Gef\u00fchlen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am ersten Tag kommen wir noch recht gut vorw\u00e4rts, doch gegen Ende des Nachmittags werde ich pl\u00f6tzlich sehr m\u00fcde, und wir hoffen, bald eine Mehmankhana (Gasthaus) oder Gastiniza (Hotel) zu finden. Auf unsere Frage nach Unterkunft werden wir von einem Dorf ins n\u00e4chste vertr\u00f6stet.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1736\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/14p1030520_kader\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1736\" title=\"14P1030520_Kader\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/14P1030520_Kader.jpg\" alt=\"\" width=\"1381\" height=\"1284\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/14P1030520_Kader.jpg 1381w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/14P1030520_Kader-300x278.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/14P1030520_Kader-512x476.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 1381px) 100vw, 1381px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>Eingangs Karla Marx, das auf den Karten und Ortstafeln Kara Koo heisst, erkundigen wir uns bei einem \u00e4lteren Mann, der seine Kuh am Bach weidet, nach dem Gasthaus, das es im Ort geben soll. Er versteht uns und sagt, dass es hier so etwas nicht gibt. Ob wir bei ihm schlafen wollen, meint er lachend und legt dabei seinen Kopf auf die wie zu einem Kissen gefalteten H\u00e4nde. (Ich erinnere mich an die kleine <a title=\"Meine Freundin Gulia\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/07\/30\/meine-freundin-gulia\/\">Gulia<\/a>, die mir mit der gleichen Geste signalisierte, dass sie m\u00fcde sei.) Wir erkl\u00e4ren, dass wir eine Palatka, ein Zelt haben, und fragen, ob wir bei ihm campieren d\u00fcrfen, was er bejaht. Doch wie kommen wir zu seinem Haus? Das Dorf scheint recht gross. Wir verstehen seine Wegbeschreibung nicht, und er muss bei seiner Kuh bleiben. Inzwischen haben sich zwei neugierige Buben zu uns gesellt, einer mit einem Fahrrad. Sie verstehen rasch und fahren uns durch die verwinkelten Strassen voraus. Das Anwesen ist durch eine hohe Blechwand von der Strasse abgetrennt. Der Bub ruft einen Namen, doch nichts tut sich, nicht einmal ein Hund bellt. Das Tor ist nur angelehnt. Sollen wir einfach hineingehen? Der Bub ruft wieder, und jetzt erscheint eine sehr erstaunte \u00e4ltere Frau. Er scheint ihr zu erz\u00e4hlen, dass uns ihr Mann hierher geschickt hat, und wir einen Platz zum \u00dcbernachten suchen. Nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern winkt sie uns herein, und wir schieben unsere Fahrr\u00e4der durchs Tor, vorbei zwischen Wohnhaus und Stall und steuern auf die \u201eHausmatte\u201c zu. Unter reich behangenen Apfelb\u00e4umen schnattern aufgeregt ein Truthahn und seine Hennen.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1737\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/15p1030530_zelt-im-obstgarten\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1737\" title=\"15P1030530_Zelt im Obstgarten\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/15P1030530_Zelt-im-Obstgarten.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/15P1030530_Zelt-im-Obstgarten.jpg 2048w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/15P1030530_Zelt-im-Obstgarten-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/15P1030530_Zelt-im-Obstgarten-512x384.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>D\u00fcrfen wir hier das Zelt aufstellen? Die Frau scheint einverstanden zu sein, doch versteht sie nicht, warum wir uns die Arbeit mit dem Zelt machen, wo wir doch bei ihnen im Haus schlafen k\u00f6nnten. Sp\u00e4ter, das Zelt steht schon, kommt der Mann nachhause um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Er diskutiert kurz mit seiner Frau und geht dann wieder. Sie fragt, ob wir Tee trinken m\u00f6chten. Ich freue mich sehr auf etwas Warmes, ohne selber kochen zu m\u00fcssen. Hier heisst Tee trinken fast immer, dass man auch Brot und verschiedene Konfit\u00fcren bekommt, oft zusammen mit Butter oder dickem Rahm und Kefir. Wir sind hungrig und greifen t\u00fcchtig zu.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1738\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/16p1030524_dursunkaderrm\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1738\" title=\"16P1030524_DursunKaderRM\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/16P1030524_DursunKaderRM.jpg\" alt=\"\" width=\"2003\" height=\"1118\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/16P1030524_DursunKaderRM.jpg 2003w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/16P1030524_DursunKaderRM-300x167.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/16P1030524_DursunKaderRM-512x285.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2003px) 100vw, 2003px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>Inzwischen ist auch der Mann wieder da, und wir sitzen zu viert um den Tisch in der K\u00fcche. Im Fernseher l\u00e4uft eine russische Serie, welche die Frau mit halber Aufmerksamkeit verfolgt. Sie scheint jetzt ebenfalls erfreut \u00fcber unseren Besuch. Anf\u00e4nglich hatte ich den Eindruck, dass wir sie mit unserem Kommen ein wenig \u00fcberrumpelt haben und dass sie nicht ganz\u00a0mit ihrem Mann einverstanden war. Doch jetzt ist sie freundlich und grossz\u00fcgig, f\u00fcllt immer wieder unsere Tassen mit Tee und Milch. Der Mann hat ein Notizbuch hervorgeholt. Da wir so wenig Russisch verstehen und sprechen, fliesst die Unterhaltung nur stockend. Wir schreiben mit einem gewissen Schalk unser Alter auf. Ich nehme an, dass unsere Gastgeber etwa 10 Jahre j\u00fcnger sind als wir. Wenn es ums Alter ging, habe ich die Menschen in Zentralasien meist \u00e4lter gesch\u00e4tzt als sie sind. Hier ist es umgekehrt. Die beiden sind sogar \u00e4lter als wir. Dursun, so heisst die Frau, ist 65, und ihr Mann Kader\u00a0ist 70 Jahre alt. Beide sind pensioniert. Wir erfahren, dass sie eine Rente von zusammen etwa 500$ beziehen. Er habe als Buchhalter gearbeitet. Dieses Wort sagt er seltsamerweise auf Deutsch, obwohl er weder diese noch eine andere Sprache, ausser Kirgisisch und Russisch, spricht. Beim Nachtessen \u2013 inzwischen ist das Zelt fertig eingerichtet \u2013 gehen die Fragen weiter. Er m\u00f6chte so vieles \u00fcber uns und unser Land wissen. Er zeigt uns die Seite \u00fcber die Schweiz, die er in einem alten russischen Lexikon aufgeschlagen hat, und m\u00f6chte wissen, wo wir leben. Wir zeigen ihm Winterthur auf der Karte. Er unterstreicht den Ort, damit er ihn auch sp\u00e4ter wieder findet, und schreibt unsere Namen auf. Dann holt er ein Adressb\u00fcchlein hervor und zeigt uns eine leere Seite, wo wir uns eintragen sollen. Als wir zum Zelt zur\u00fcckgehen, ist es schon dunkel. Kader ist beruhigt, dass wir eine Stirnlampe dabei haben. Trotzdem brennt die ganze Nacht im Hof das Licht. So finden wir auf Anhieb den Weg zur Latrine neben dem Stall und zum improvisierten Lavabo beim Hauseingang, wo wir uns waschen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck sagt uns Kader, dass er\u00a0m\u00f6chte, dass wir ihn fotografieren. Ich gebe ihm eines der chinesischen Couverts aus Kashgar und bitte ihn, seine Adresse darauf zu schreiben, damit wir ihm sp\u00e4ter die Bilder schicken k\u00f6nnen. Ich w\u00e4re nicht in der Lage, seine Handschrift zu lesen und auch nur einigermassen verst\u00e4ndlich zu kopieren. Als wir reisefertig sind, werden wir nochmals zum Tee eingeladen. Wir lehnen ab, da es schon sp\u00e4t ist und wir gerne aufbrechen m\u00f6chten. Reto steckt Dursun beim Abschied eine 500 Som-Note zu, die sie sehr \u00fcberrascht aber sichtlich erfreut annimmt. Kader meint scherzend, dass in Zukunft weitere Touristen bei ihnen einkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1739\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/17p1030539_dursunkader_reto\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1739\" title=\"17P1030539_DursunKader_Reto\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/17P1030539_DursunKader_Reto.jpg\" alt=\"\" width=\"1537\" height=\"1026\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/17P1030539_DursunKader_Reto.jpg 1537w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/17P1030539_DursunKader_Reto-300x200.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/17P1030539_DursunKader_Reto-512x341.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 1537px) 100vw, 1537px\" \/><\/a><br \/>\nAbschied von Kader und seiner Frau Dursun<\/em><\/p>\n<p>Die Weiterfahrt an diesem Tag ist unangenehm und anstrengend. Ich bin eher lustlos unterwegs, da ich mich auf eine gem\u00fctliche Seeuferstrasse eingestellt hatte. Stattdessen gilt es, eine Anh\u00f6he von etwa 500\u00a0m zu \u00fcberwinden. Der Zustand der zwar asphaltierten Strasse ist derart schlecht, dass ich sogar eine Naturstrasse vorgezogen h\u00e4tte. Die entgegenkommenden Fahrzeuge, meist grosse Mercedes und Audis mit dunkel get\u00f6nten Scheiben, fahren so schnell, dass ihr nahes Vorbeibrausen nicht nur be\u00e4ngstigend ist; der L\u00e4rm, den sie auf dem schlechten Belag verursachen, tut mir in den Ohren weh. Wenn sie von hinten kommen, fordern sie durch andauerndes Hupen, dass wir ihnen Platz machen, damit sie ihre ideale Linie fahren k\u00f6nnen. Die wenigsten verlangsamen ihre Fahrt. So wie uns begegnen sie auch Tieren auf der Strasse, die dann erschreckt zur Seite springen. Wir weichen wohl oder \u00fcbel auf den Schotter und Sand am Rand aus.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1740\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/18p1030546_unterwegs-am-issikkul\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1740\" title=\"18P1030546_unterwegs am Issikkul\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/18P1030546_unterwegs-am-Issikkul.jpg\" alt=\"\" width=\"2040\" height=\"808\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/18P1030546_unterwegs-am-Issikkul.jpg 2040w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/18P1030546_unterwegs-am-Issikkul-300x118.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/18P1030546_unterwegs-am-Issikkul-512x202.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2040px) 100vw, 2040px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>Bis Bokonbaevo, dem gr\u00f6ssten Ort s\u00fcdlich des Issikkul-Sees, sind wir zwar erst etwa 40 km gefahren. Doch es ist genug f\u00fcr heute. Wir \u00fcbernachten im Bed&amp;Breakfast von Klara, einer wie mir scheint ziemlich m\u00fcrrischen Frau. Ich gewinne den Eindruck, dass wir ihr eher l\u00e4stig sind. Wenn wir nicht so\u00a0 m\u00fcde und hungrig w\u00e4ren, w\u00fcrden wir wohl einen anderen Ort suchen. Inzwischen regnet es auch wieder, und wir sind froh, am Trockenen zu sein. Andere G\u00e4ste oder Verwandte der Besitzerin tauchen mit einer Wodkaflasche und Gl\u00e4sern auf. Ich verstehe nicht, was sie sagen, doch eins ist sicher, ich habe heute keine Lust auf diese Art von Geselligkeit. Es ist wohl ihre Art, uns willkommen zu heissen. Ich lehne ab und verziehe mich ins Zimmer. Nachdem wir schon darum bitten mussten, dass die Betten angezogen werden, f\u00e4llt auch das Essen eher minimalistisch aus. Wir machen die Erfahrung, dass nicht alle von C.B.T. und Kyrgyz Hospitality vermittelten Unterk\u00fcnfte so vorbildlich gef\u00fchrt sind wie \u201eunser\u201c B&amp;B in Kochkor. Dort h\u00e4tten wir uns noch lange wohlgef\u00fchlt. Diese Familie hat uns wirklich verw\u00f6hnt und uns fast jeden Wunsch von den Augen abgelesen.\u00a0<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1741\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/19p1030558_herbstfarben-am-see\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1741\" title=\"19P1030558_Herbstfarben am See\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/19P1030558_Herbstfarben-am-See.jpg\" alt=\"\" width=\"2010\" height=\"1008\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/19P1030558_Herbstfarben-am-See.jpg 2010w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/19P1030558_Herbstfarben-am-See-300x150.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/19P1030558_Herbstfarben-am-See-512x256.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2010px) 100vw, 2010px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag bleibt das Wetter k\u00fchl, doch es hat aufgeh\u00f6rt zu regnen. Als wir nach knapp 50\u00a0gefahrenen Kilometern in Tamga ankommen, h\u00f6ren wir Donnerrollen. Die ersten Tropfen fallen schon, aber wir erreichen das gesuchte Gasthaus eingangs Dorf, ohne nass zu werden. Von <a href=\"http:\/\/www.zippert.ch\" target=\"_blank\">Nicole und Nik<\/a>, die inzwischen ein paar Wochen und sicher weit \u00fcber 1000 km vor uns reisen, haben wir die Adresse bekommen. Oberhalb des Dorfes k\u00f6nnte man eine buddhistische Ruine mit tibetischer Inschrift besichtigen, aber wir sind zu m\u00fcde. Wieder einmal geniessen wir es, unter einer heissen Dusche das k\u00fchle und unfreundliche Wetter zu vergessen, ein umfangreiches Nachtessen serviert zu bekommen und uns in den Schlafsack zu h\u00fcllen, ohne vorher einen geeigneten Platz f\u00fcrs Zelt suchen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1742\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/21p1030552_was-ist-denn-das-fur-ein-monument\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1742\" title=\"21P1030552_was ist denn das f\u00fcr ein Monument\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/21P1030552_was-ist-denn-das-f\u00fcr-ein-Monument.jpg\" alt=\"\" width=\"2374\" height=\"1339\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/21P1030552_was-ist-denn-das-f\u00fcr-ein-Monument.jpg 2374w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/21P1030552_was-ist-denn-das-f\u00fcr-ein-Monument-300x169.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/21P1030552_was-ist-denn-das-f\u00fcr-ein-Monument-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2374px) 100vw, 2374px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Was ist denn das f\u00fcr ein imposantes Monument?<\/em><\/p>\n<p>Jetzt trennen uns noch etwa 90 km von Karakol, der Hauptstadt der Provinz Issikkul. Fast den ganzen Tag fahren wir durch Pappelalleen. Die Strasse f\u00fchrt durch eine fruchtbare Ebene und ist sicher schon sehr alt, ebenso wie die hohen B\u00e4ume mit den dicken St\u00e4mmen. Auf den Feldern werden Kartoffeln, Zwiebeln, Weisskohl und Karotten eingebracht. Unterwegs begegnen uns grosse Erntemaschinen und vollbeladene Heuwagen. Manchmal winken uns die Fahrer oder die Leute auf dem Feld.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir in dieser Gegend unterwegs sind, gehen mir Begebenheiten aus meiner Kindheit im Luzerner Seetal durch den Kopf. Diese Gedanken begleiten mich auf dem ganzen Weg, und ich bin erstaunt, wie deutlich ich mich an die Hausmatte in Altwis erinnern kann, an die Pappeln beidseits der Treppe zum Haus meiner Grosseltern, an den Zvieri mit K\u00e4se, Brot und S\u00fcssmost im Schatten eines Baumes, an das Auf- und Abladen des Heus. Eine Erinnerung weckt die n\u00e4chste, w\u00e4hrend\u00a0 meine m\u00fcden Arme und Beine f\u00fcr das Velo einen Weg zwischen L\u00f6chern, Querrillen und weiteren Unebenheiten suchen.<\/p>\n<p>Etwa 10 km vor Karakol passiert es: Reto hat einen platten Reifen. Wir halten am Strassenrand an einer Kreuzung mit ziemlich viel Verkehr. Niemand scheint uns zu beachten, keiner h\u00e4lt an.<\/p>\n<p>Die Menschen in Kirgistan sind sehr viel zur\u00fcckhaltender als z.B. in Iran. Das gibt uns das Gef\u00fchl, weniger willkommen zu sein. In gewissen Situationen ist es recht angenehm, wenn man einfach in Ruhe gelassen wird. Doch manchmal empfinde ich es befremdend, z.B. dann, wenn ich freundlich versuche, jemanden zu gr\u00fcssen, aber \u00fcberhaupt keine Reaktion darauf bekomme, oder wenn wir \u2013 wie jetzt \u2013 am Strassenrand stehen, und sich niemand f\u00fcr uns interessiert. Doch vielleicht verstehen wir diese Menschen falsch, vielleicht ist ihre Haltung eine Form von Respekt vor dem Fremden.<\/p>\n<p>Reto hat inzwischen den Schlauch geflickt und wieder montiert, und wir fahren weiter. Ich komme nur langsam vorw\u00e4rts, jede Unebenheit der Strasse bremst mich. Wir machen nochmals eine Pause, obwohl wir kurz vor unserem Ziel sind, und setzen uns auf einen Stein neben der Strasse. Schon bald h\u00e4lt neben uns ein in die Jahre gekommenes Lieferw\u00e4gelchen. Ein lustiger Mann steigt aus und begr\u00fcsst uns. Ich verstehe seine Worte nicht, und doch begreifen wir sofort alles, was er sagen will und lebhaft mit Gesten untermalt. Seid Ihr m\u00fcde? Habt Ihr Probleme? Wollt ihr mit mir weiterfahren? Soll ich Eure Fahrr\u00e4der auf die leere Br\u00fccke laden? M\u00f6chtet Ihr in meinem Haus in Karakol schlafen? Auch als wir ablehnen, bleibt er freundlich. Er gibt uns die Hand, verabschiedet sich und f\u00e4hrt weiter.<\/p>\n<p>Ich \u00fcberpr\u00fcfe meine Meinung \u00fcber die Menschen in diesem Land und gestehe mir ein, dass ich bisher die schlechten oder unangenehmen Erfahrungen wohl zu stark gewichtet habe.<\/p>\n<p>Uns bleiben nun noch vier Wochen, bevor wir nachhause fliegen. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn ich diese Zeit mit der gleichen Begeisterung und Neugierde angehen k\u00f6nnten, wie die ersten Wochen unserer Reise. Auch wenn es mir nicht ganz gelingt, mindestens versuchen m\u00f6chte ich es.<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1743\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/22p1030594_bub\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1743\" title=\"22P1030594_Bub\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/22P1030594_Bub.jpg\" alt=\"\" width=\"1528\" height=\"1206\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/22P1030594_Bub.jpg 1528w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/22P1030594_Bub-300x236.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/22P1030594_Bub-512x404.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 1528px) 100vw, 1528px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>Noch wenig habe ich \u00fcber unsere Probleme mit dem Zelt geschrieben. Hier der aktuelle Stand:<\/p>\n<p>Nach mehreren Mails und SMS und tagelangem Ausharren erhielten wir in Kochkor endlich die erl\u00f6sende Nachricht, dass wir ein neues Zelt bekommen werden. Im Gegensatz zur Firma Exped, welche uns lediglich Ersatzreissverschl\u00fcsse und -gleiter an unsere Adresse in Winterthur (!) schicken wollte, haben ein Filialleiter von B\u00e4chli Bergsport und ein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Spatz Camping unsere Situation erkannt und sich daf\u00fcr stark gemacht, dass wir hier in Kirgistan so rasch als m\u00f6glich Ersatz f\u00fcr das defekte Material erhalten. Das Paket mit neuem Zelt und Matten ist jetzt unterwegs nach Bishkek, und wir sollten es innerhalb von \u201e2-5\u00a0Arbeitstagen\u201c abholen k\u00f6nnen. Unsere Hoffnung ist gross, dass das noch diese Woche sein wird, und dass wir anschliessend im S\u00fcden von Bishkek noch einmal \u00fcber hohe P\u00e4sse in die Berge fahren k\u00f6nnen, ohne uns vor Wind, Regen, Schnee und K\u00e4lte f\u00fcrchten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Hier noch ein paar Bilder der letzten Tage:<\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1744\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/23p1030578_viemarkt-karakol\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1744\" title=\"23P1030578_Viemarkt Karakol\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/23P1030578_Viemarkt-Karakol.jpg\" alt=\"\" width=\"2474\" height=\"1217\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/23P1030578_Viemarkt-Karakol.jpg 2474w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/23P1030578_Viemarkt-Karakol-300x147.jpg 300w, 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rel=\"attachment wp-att-1746\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/p1030606_thermalbald-jeti-oguz\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1746\" title=\"P1030606_Thermalbald Jeti \u00d6g\u00fcz\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030606_Thermalbald-Jeti-\u00d6g\u00fcz.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1230\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030606_Thermalbald-Jeti-\u00d6g\u00fcz.jpg 2048w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030606_Thermalbald-Jeti-\u00d6g\u00fcz-300x180.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030606_Thermalbald-Jeti-\u00d6g\u00fcz-512x307.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Im ziemlich heruntergekommenen Thermalbad <\/em><\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1747\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/p1030617_jeti-oguz\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1747\" title=\"P1030617_Jeti \u00d6g\u00fcz\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030617_Jeti-\u00d6g\u00fcz.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030617_Jeti-\u00d6g\u00fcz.jpg 2048w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030617_Jeti-\u00d6g\u00fcz-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030617_Jeti-\u00d6g\u00fcz-512x384.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>In Jeti \u00d6g\u00fcz<\/em><\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1748\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/p1030618_rote-felsen\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1748\" title=\"P1030618_rote Felsen\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030618_rote-Felsen.jpg\" alt=\"\" width=\"2043\" height=\"1086\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030618_rote-Felsen.jpg 2043w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030618_rote-Felsen-300x159.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030618_rote-Felsen-512x272.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2043px) 100vw, 2043px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>In einer Legende heisst es, die roten Felsen seien einst m\u00e4chtige Bullen gewesen.<\/em><\/p>\n<p><em><a rel=\"attachment wp-att-1749\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/10\/05\/reisemude\/p1030636_kirgisische-alp\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1749\" title=\"P1030636_Kirgisische Alp\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030636_Kirgisische-Alp.jpg\" alt=\"\" width=\"1468\" height=\"1129\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030636_Kirgisische-Alp.jpg 1468w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030636_Kirgisische-Alp-300x230.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/10\/P1030636_Kirgisische-Alp-512x393.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 1468px) 100vw, 1468px\" \/><\/a>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Alpweide grad wie in der Schweiz, wenn da nicht die Jurte w\u00e4re.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind jetzt seit mehr als 200 Tagen unterwegs und es hat sich eine gewisse Reisem\u00fcdigkeit eingestellt. 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