{"id":1587,"date":"2011-09-07T08:02:20","date_gmt":"2011-09-07T08:02:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/?p=1587"},"modified":"2011-09-11T14:04:56","modified_gmt":"2011-09-11T14:04:56","slug":"auf-den-karakorum-highway","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/","title":{"rendered":"Auf den Karakorum Highway"},"content":{"rendered":"<p>Nach den tr\u00e4gen Tagen des Stadtlebens in Kashgar, freue ich mich auf den Karakorum-Highway. Wir tragen diese Idee schon l\u00e4nger im Kopf, aber sehr konkret waren unsere Pl\u00e4ne bisher nicht. Einerseits waren wir nicht sicher, ob wir noch einmal die Energie aufbringen w\u00fcrden, so hoch hinauf zu fahren, andererseits liefen Ger\u00fcchte, dass die chinesische Polizei unbegleitete Individualreisen in Richtung pakistanische Grenze nicht zulassen w\u00fcrde. Wir h\u00e4tten diese Hindernisse umgehen k\u00f6nnen, wenn wir mit einem Bus oder einem Mietfahrzeug die Fahrt unternommen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Der Karakorum-Highway geh\u00f6rt zusammen mit dem Pamir-Highway bei den Radfahrern zu den  mythischen Routen Zentralasiens. Es ist die Strassenverbindung zwischen Kashgar in China und Islamabad in Pakistan und war eine der Varianten der Seidenstrasse. Sie f\u00fchrt \u00fcber den 4750 m hohen Kunjerab-Pass, der auf der Grenze zwischen den beiden L\u00e4ndern liegt. Ein grosser Wermutstropfen tr\u00fcbt allerdings die Strecke vom radfahrerischen Gesichtspunkt aus: F\u00fcr ein mehr als zweihundert Kilometer langes St\u00fcck zwischen dem chinesischen und pakistanischen Grenzposten, muss das Velo auf Linienbusse verladen werden, welche auf chinesischer und pakistanischer Seite zu der gemeinsamen Landesgrenze fahren.<\/p>\n<p>Den ganzen Karakorum-Highway bis nach Pakistan zu fahren, kommt f\u00fcr uns &#8211; wenigstens zum jetzigen Zeitpunkt &#8211; nicht in Frage. Das notwendige Selbstvertrauen und die Zuversicht, es zu schaffen, fehlen uns nach den Erfahrungen der letzten Wochen nicht. Es gibt jedoch einige Punkte, welche gegen die Fahrt sprechen. So ist die Sicherheitslage entlang dem pakistanischen Teil des Highways unserer Ansicht nach zu prek\u00e4r, um die ganze Strecke bis Islamabad zu fahren.<br \/>\nWeiter sind die Wetterbedingungen in dieser H\u00f6he zu dieser fortgeschrittenen Jahreszeit zu unsicher. Es gibt aber auch einen pers\u00f6nlichen Grund, um das  Unterfangen zur\u00fcckzustellen: Nach den sehr intensiven letzten Wochen sind wir geistig und k\u00f6rperlich m\u00fcde, und es fehlt uns die erforderliche Motivation f\u00fcr einen weiteren harten Brocken zumal auf anscheinend sehr schlechter Strasse.<\/p>\n<p>F\u00fcr die ersten zwei Drittel des chinesischen Teils, der per Rad bereist werden darf und der uns in 200 km auf 3600 Meter bis zum (chinesischen) Karakul-See am Fuss des Muztagh Ata f\u00fchrt, f\u00fchlen wir uns noch ausreichend ger\u00fcstet. So erhalten wir wenigsten eine Kostprobe des Karakorum-Highways.<\/p>\n<p>Der erste Teil der Strecke nach Kashgar ist praktisch flach und eher langweilig. Der Himmel ist br\u00e4unlich gef\u00e4rbt, was in Kashgar wegen der N\u00e4he zur Taklamakan-W\u00fcste fast ein Dauerzustand ist und uns nicht weiter beunruhigt. Aber noch vor Upal, das etwa 50 km nach Kashgar liegt, beginnt es zu nieseln und wir ziehen unsere Regenponchos an. Der Regen gibt uns einen guten Grund, in Upal Mittagspause zu machen und in einem der vielen Strassenrestaurant zu essen. Das Wetter ist jedoch auch nach der Pause nicht besser, vielmehr gesellt sich noch ein leichter Gegenwind hinzu. Nicht gerade motivierende Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr eine \u201cPlauschfahrt\u201d. Wir beissen auf die Z\u00e4hne und fahren noch ein gutes St\u00fcck weiter, um in d\u00fcnner besiedeltem Gebiet einen Zeltplatz zu suchen. In einer kleinen Siedlung, die von den urspr\u00fcnglichen Bewohnern verlassen wurde und die jetzt teilweise als Unterkunft von Bauarbeitern benutzt wird, finden wir einen Platz, der nicht zum Schw\u00e4rmen einl\u00e4dt, aber sonst ganz leidiglich ist.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ist es weiterhin grau, aber der Nieselregen hat gl\u00fccklicherweise aufgeh\u00f6rt, Wir fahren auf leicht ansteigender Strasse am Rande eines sehr breiten Flusstals. Die seitlichen Berge werden zunehmend h\u00f6her und wilder. Viele der Felsen haben intensive Rot- und Braunt\u00f6ne und sind vom Regen stark zerfurcht. Die einm\u00fcndenden Seitent\u00e4ler enden in m\u00e4chtigen Ger\u00f6llkegeln im Tal. Neben der kontinuierlichen Steigung der Strasse, geht es jetzt bei jeder \u00dcberquerung eines Ger\u00f6llkegels rauf und runter. Ab und zu begegnen uns Kamele, die majest\u00e4tisch grasen oder sich im steinigen Flussbette tummeln. So viele Kamele wie hier, sind uns noch nirgendwo auf unserer Reise begegnet, auch wenn f\u00fcr mich Kamele in die W\u00fcste geh\u00f6ren. Vielleicht sind es Nachkommen von desertierten Karawanen-Kamelen der fr\u00fcheren Seidenstrasse.<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1592\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180255\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1592\" title=\"P1180255\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180255.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180255.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180255-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180255-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;leichtes Stirnrunzel<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1593\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180260\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1593\" title=\"P1180260\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180260.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180260.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180260-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180260-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;Gruppenfoto mit Dame<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1589\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1030339\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1589\" title=\"P1030339\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030339.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030339.jpg 2048w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030339-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030339-512x384.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;Kamele beim Fussbad<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Nach etwas zwei Stunden gelangen wir nach Gezh. Hier liegt der chinesische Checkpoint, wo entschieden wird, ob wir auf dem Karakorum-Highway weiterfahren d\u00fcrfen oder nicht. Wir haben in Kashgar keine konkreten Informationen erhalten, was die aktuelle Praxis der chinesischen Beh\u00f6rden ist und haben schon ein bisschen Herzklopfen, als wir unsere P\u00e4sse vorlegen. Doch wir haben Gl\u00fcck und k\u00f6nnen unsere Fahrt fortsetzen, nachdem wir registriert worden sind. In den zahlreichen um den Checkpoint angesiedelten Verkaufst\u00e4nden und L\u00e4den stocken wir unsere Vorr\u00e4te auf, essen eines der leckeren uygurischen Fladenbrote und fahren dann weiter. Nach Gezh geht das Tal in eine enge Schlucht \u00fcber und die in die steilen Felsw\u00e4nde gehauene Strasse wird schlagartig steil. Auf den n\u00e4chsten 25 km geht es von 1900 Metern auf 3050 Meter hoch. Auch wenn es nicht regnet, sind die Gipfel der hohen Berge wolkenverhangen und verstecken sich. Unsere Laune ist entsprechend und wir diskutieren, ob wir bei diesem Wetter \u00fcberhaupt weiterfahren sollen. Was macht es f\u00fcr einen Sinn, diese Plackerei auf sich zu nehmen, wenn man am Ziel nur Regenwolken anstelle der landschaftlichen Sch\u00f6nheiten zu Gesicht bekommt? Schlussendlich fahren wir in der Hoffnung auf einen baldigen Wetterumschwung weiter.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich f\u00e4llt es uns beiden nicht so leicht aufzugeben, wenn nicht ein konkreter \u00e4usserlicher Anlass dazu besteht.<\/p>\n<p>Als wir am oberen Ende des Gezhtals anlangen, verdunkelt sich der Himmel wieder st\u00e4rker und wir beeilen uns einen Zeltplatz zu finden. Als die neue und alte Strasse sich trennen und auf unterschiedlichen Talseiten weitergehen, folgen wir der alten, in der Hoffnung einen versteckten Platz fern vom Verkehr zu finden. Wir gelangen zu einer Senke, wo sich ein von einer Steinmauer umgebener Korall f\u00fcr Tiere befindet. Es ist der ideale Platz mit Windschutz und ebenem, glattem Boden. Wir \u00f6ffnen den mit Steinplatten verschlossenen Durchgang und fugen unsere R\u00e4der und das Gep\u00e4ck ins Innere des Geheges. Wegen des drohenden Regens beeilen wir uns mit dem Aufstellen des Zeltes. Als wir fertig sind, taucht ein Hirte mit seiner Schafherde auf und h\u00e4lt an. Wir bef\u00fcrchten schon, dass die Schafe hier ihr legitimes Nachtquartier h\u00e4tten und wir als Eindringlinge ausziehen m\u00fcssten. Der Hirte ist jedoch nur an unserem Zelt interessiert und inspiziert es aufmerksam. Dann zieht er mit seinen Schafen weiter zum nahegelegenen Dorf. Wir k\u00f6nnen weiterfahren mit unseren Besch\u00e4ftigungen \u2013 Rosa Maria mit Kochen und ich mit der Vorbereitung  unseres Nachtlagers<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1605\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1030313\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1605\" title=\"P1030313\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030313.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030313.jpg 2048w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030313-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030313-512x384.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;neugieriger Hirt<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1588\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1030304\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1588\" title=\"P1030304\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030304.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030304.jpg 2048w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030304-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1030304-512x384.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><br \/>\n&#8230;<em>und sein Objekt<\/em><\/p>\n<p>In der Nacht regnet es ausgiebig. Wieder einmal geniessen wir den Komfort unseres Zeltes und wertsch\u00e4tzen seinen Schutz vor Regen, K\u00e4lte und Wind. Im Laufe unserer Reise erst sind wir uns bewusst geworden, welch \u00fcberlebenswichtige Funktion ein derart fragiles Gebilde aus ein paar Quadratmetern Stoff hat und welch grosse Behaglichkeit es bieten kann.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen haben sich die dichten Wolken aufgelockert und die frischverschneiten Gipfel der umgebenden Berge und St\u00fccke blauen Himmels zeigen sich. Es fehlen uns noch ca. 50 km und 600 H\u00f6henmeter bis zum Karakul-See und so nehmen wir es gem\u00fctlich. Wir fr\u00fchst\u00fccken und lassen unsere K\u00f6rper von der Sonne erw\u00e4rmen. Das Fr\u00fchst\u00fcck ist f\u00fcr mich jeweils einer der H\u00f6hepunkte des Tages. Gew\u00f6hnlich essen wir Haferflocken mit Milch, D\u00f6rrfr\u00fcchten und N\u00fcssen und dazu gibt es ausgiebig Kaffee. Manchmal rege ich mich schon ein wenig auf \u00fcber die grossen Mengen an Lebensmitteln, die wir \u00fcber all die Berge schleppen. Aber auf der anderen Seite geniesse ich ausserordentlich diesen Luxus in unserem sonst eher spartanischen Tagesablauf.<\/p>\n<p>Bald nach dem Aufbruch gelangen wir aus dem Gezhtal hinauf auf eine Hochebene. Vor uns liegt ein grosser Stausee und in westlicher Richtung sind in der Ferne nochmals die Berge des \u00f6stlichen Pamir-Plateaus zu sehen. Am See vorbei gelangen wir in ein breites, ebenes Flusstal. Auf der anderen Talseite hat es hohe, weiss-graue Sandd\u00fcnen, die sich an die dahinterliegenden Berge anschmiegen. Immer wieder staune ich, in diesen H\u00f6hen D\u00fcnen zu sehen, auch wenn deren Entstehung leicht erkl\u00e4rbar ist: Mit der herrschenden Trockenheit, dem feinen, lockeren Sand und den starken Winden sind alle Zutaten vorhanden.<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1597\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180303\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1597\" title=\"P1180303\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180303.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180303.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180303-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180303-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;D\u00fcnen auf 3000 m H\u00f6he<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1598\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180307\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1598\" title=\"P1180307\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180307.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180307.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180307-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180307-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;nochmals der Pamir, diesmal von Osten<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1596\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180276\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1596\" title=\"P1180276\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180276.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180276.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180276-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180276-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;chinesische Kirgiesen, teilweise vermummt <\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1595\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180269\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1595\" title=\"P1180269\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180269.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180269.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180269-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180269-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n&#8230;<em>weidende Yaks<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1594\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180268\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1594\" title=\"P1180268\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180268.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180268.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180268-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180268-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n&#8230;<em>unter kritischer Aufsicht<\/em><\/p>\n<p>Nach einigen Kilometern macht das Flusstal einen Bogen nach S\u00fcden und f\u00fchrt uns mit zunehmender Steigung zum Karakul-See. Der Himmel ist mittlerweilen wolkenlos und es ist fast so warm wie im 2000 m tiefer gelegenen Kashgar. Bald wird am Horizont der \u00fcber 7500 m hohe Muztagh Ata sichtbar. Er hat zwar einen noch h\u00f6heren, jedoch weniger ber\u00fchmteren Nachbarn. Der Muztagh Ata ist ber\u00fchmt wegen seiner unverkennbaren Silhouette, die er von Norden betrachtet darbietet. Von Murghab aus konnten wir den Muztagh Ata schon einmal weitentfernt im Dunst sehen (oder eher erahnen), jetzt sehen wir ihn klar im oberen Talausschnitt.<\/p>\n<p>Der letzte Abschnitt bis zum Karakul-See bringt uns dann nochmals ins Schwitzen. Nach der \u00dcberquerung eines H\u00fcgels liegt der See vor uns, umgeben von locker verstreuten H\u00fctten und Jurten. Am gegen\u00fcberliegenden Seeufer erhebt sich der Muztagh Ata. Wir h\u00e4tten eigentlich gerne hier gezeltet, aber gem\u00e4ss unserem F\u00fchrer wollen Teile der lokalen Bev\u00f6lkerung das auf recht rabiate Art und Weise verhindern. So quartieren wir uns in der idyllisch gelegenen Jurte einer Familie ein und geniessen die wundersch\u00f6ne Aussicht auf See und umgebende Berge.<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1599\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180320\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1599\" title=\"P1180320\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180320.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180320.jpg 2560w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180320-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180320-512x384.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;unsere Jurte mit Muztagh Ata im Hintergrund<\/em><\/p>\n<p>Jurten sind die typischen Behausungen der Nomanden in Zentralasien und weiter \u00f6stlich. Es sind eine Art Zelte mit rundem Querschnitt, senkrechten W\u00e4nden und einem kegelf\u00f6rmigen Dach mit einer verschliessbaren \u00d6ffnung im h\u00f6chsten Teil. Die W\u00e4nde und das Dach bestehen aus rauhem, wetterfestem Gewebe. Zwecks Stabilit\u00e4t haben sie auf der Innenseite eine tragende Struktur aus \u00c4sten und bearbeiteten Holzteilen. W\u00e4nde und Boden sind mit Teppichen behangen, respektive belegt und geben der Jurte ein sehr behagliches und manchmal sogar luxeri\u00f6ses Aussehen. Geschlafen wird auf dem Boden zwischen einer grossen Anzahl von Matten. Diese Matten werden am Tag entlang der W\u00e4nde aufgestapelt und dienen als Sitzgelegenheit. Die \u00d6ffnung im Dach erlaubt, die Jurte mit einem Ofen zu beheizen. Der Ofen dient auch als Kochherd. Jurten k\u00f6nnen auf Grund ihrer Bauweise gut zerlegt werden auf den Tragtieren der Nomaden transportiert werden.<\/p>\n<p>Sehr viele Jurten haben wir auf unserer Reise nicht gesehen. Da sich heutige Nomaden mit Lastwagen bewegen, sind die Jurten teilweise durch eine Art Zirkuswagen ersetzt worden. Der Hauptgrund liegt jedoch sicher im erzwungenen oder wirtschaftlich bedingten R\u00fcckgang des Nomadentums. Der paradoxeste Auswuchs begegnet einem aber in China: Hier sind die meisten Jurten aus Beton gebaut und somit nicht mehr mobil. So kommen die Bewohner nicht auf die dumme Idee, mit ihren Tieren herumzuziehen \u2013 aber m\u00f6glicherweise verstehe ich das falsch.<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1604\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180338\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1604\" title=\"P1180338\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180338.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180338.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180338-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180338-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n&#8230;<em>Kochen in der Jurte<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1600\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180337\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1600\" title=\"P1180337\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180337.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180337.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180337-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180337-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;der Himmel durch&#8217;s Jurtendach gesehen<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1601\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180357\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1601\" title=\"P1180357\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180357.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180357.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180357-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180357-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n&#8230;<em>Morgend\u00e4mmerung am Karakul-See<\/em><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen warten wir vergeblich auf das versprochene Fr\u00fchst\u00fcck. Nachdem schon am Vorabend der Ofen in der Jurte nicht wie angek\u00fcndigt eingeheizt wurde, geraten wir uns mit den Vermietern der Jurte ein wenig in die Haare und reisen bald darauf ab. Auf den Spaziergang um den See verzichten wir, da wir keinen sicheren Platz mehr haben f\u00fcr unsere R\u00e4der und unser Gep\u00e4ck. Ein letzter Blick zur\u00fcck und wir fahren los. Bis Kashgar geht es fast immer runter und es wird eine relativ lockere Zweitagesfahrt, auch wenn uns ein hartn\u00e4ckiger Gegenwind zwingt, zeitweise etwas fester in die Pedalen zu treten<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1602\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180383\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1602\" title=\"P1180383\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180383.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180383.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180383-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180383-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n&#8230;<em>auf dem R\u00fcckweg nach Kashgar<\/em><\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg gibts noch eine Zelt\u00fcbernachtung und eine l\u00e4ngere Mittagspause in Upal, wo wir wieder interessiert das gesch\u00e4ftige Dorfleben verfolgen. In etwa anderthalb Tagen sind wir zur\u00fcck in Kashgar.<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1603\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180398\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1603\" title=\"P1180398\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180398.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180398.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180398-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180398-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/a><br \/>\n<em>&#8230;Dorfleben am Strassenrand<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1590\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/p1180240\/\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1590\" title=\"P1180240\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180240.jpg\" alt=\"\" width=\"3072\" height=\"1728\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180240.jpg 3072w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180240-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/09\/P1180240-512x288.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 3072px) 100vw, 3072px\" \/><\/em><\/a><br \/>\n<em>&#8230;Essbeiz am Strassenrand<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den tr\u00e4gen Tagen des Stadtlebens in Kashgar, freue ich mich auf den Karakorum-Highway. Wir tragen diese Idee schon l\u00e4nger im Kopf, aber sehr konkret waren unsere Pl\u00e4ne bisher nicht. Einerseits waren wir nicht sicher, ob wir noch einmal die &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/09\/07\/auf-den-karakorum-highway\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1591,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1587","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-reiseberichte"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1587","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1587"}],"version-history":[{"count":22,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1587\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1627,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1587\/revisions\/1627"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1591"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}