{"id":1222,"date":"2011-07-14T12:35:52","date_gmt":"2011-07-14T12:35:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/?p=1222"},"modified":"2011-07-14T14:02:31","modified_gmt":"2011-07-14T14:02:31","slug":"uber-den-anzobpass-nach-dushanbe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/07\/14\/uber-den-anzobpass-nach-dushanbe\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Anzobpass nach Dushanbe"},"content":{"rendered":"<p>Am Morgen um halb sechs klopft der Wirt des Teehauses an unsere T\u00fcr. Wir stehen auf, packen unsere Sachen und fr\u00fchst\u00fccken. Es gibt Flocken mit N\u00fcssen, Weinbeeren und Fruchtsaft. Durch die Anstrengung der Vortage verlangen unsere K\u00f6rper gebieterisch nach Nahrung. Es ist ein gutes Gef\u00fchl, diese fast animalischen Regungen zu sp\u00fcren. Dann kaufen wir im d\u00fcrftig best\u00fcckten Dorfladen das noch fehlende Essen und Wasser f\u00fcr unterwegs und setzen unsere Fahrt Richtung S\u00fcden fort. Bis zur Abzweigung nach Anzob, dem zweiten Pass auf dem Weg nach Dushanbe\u00a0verl\u00e4uft die Strasse im Haupttal und ist ziemlich flach. Anschliessend gehts \u00fcber eine l\u00e4ngere Strecke durch eine enge Schlucht. Die Strasse ist immer noch ausgezeichnet, aber wegen der engen Platzverh\u00e4ltnisse in der Schlucht geht es rauf und runter, ohne dass wir viel an H\u00f6he gewinnen. Als Entsch\u00e4digung spenden uns die steilen Bergflanken links und rechts ab und zu etwas Schatten und machen die hohen Temperaturen ertr\u00e4glicher.<br \/>\nGegen Mittag kehren wir in einem schattigen Gartenrestaurant ein. Da auch in Tadschikistan Fleisch der Hauptbestandteil des Essens ist, f\u00e4ngt wie immer das Werweisen an, was wir bestellen sollen. Einmal mehr sind es Spiegeleier mit Brot. Nach dem Essen fahren wir noch ein kurzes St\u00fcck Richtung Anzob weiter und biegen dann zum Iskander Kul See ab.\u00a0 Der wegen seiner Lage vielger\u00fchmte See liegt auf 2000 m H\u00f6he, umgeben von gewaltigen Bergen. Wir erhoffen uns ein paar k\u00fchle Tage an seinen Ufern.<\/p>\n<p>Die Strasse verl\u00e4uft jetzt in einem offenen Tal. Es ist fr\u00fcher Nachmittag, und wir sind der prallen Sonne ausgesetzt. Da kein Schatten in Sicht ist, steuert die mutige Rosa Maria das n\u00e4chste Geh\u00f6ft an und fragt die anwesende Besitzerin, ob wir im Schatten ihres Hauses eine Mittagspause machen d\u00fcrfen. Wir werden in einen neuen Geb\u00e4udeteil gebeten und k\u00f6nnen auf einem einladenden Hochbett Platz nehmen. Dann werden uns Brot, Fr\u00fcchte, S\u00fcssigkeiten und Tee aufgetischt. Als sich Rosa Maria f\u00fcr ihr schmutziges Kleid und die stinkenden Socken entschuldigt, macht die Hausherrin sogleich das Angebot, diese zu waschen. Die beiden einigen sich darauf, dass die Hausherrin die Waschutensilien zur Verf\u00fcgung stellt, Rosa Maria ihre Kleider jedoch selber w\u00e4scht. W\u00e4hrend die beiden von dannen ziehen, schlummere ich auf den Kissen des Hochbetts ein.<\/p>\n<p>Nach unserer Rast fahren wir weiter talaufw\u00e4rts. Ab und zu begegnen uns oasenartige D\u00f6rfer, die sich durch die intensive gr\u00fcne Vegetation von den kargen, br\u00e4unlichen Bergen abheben. Die Kinder auf der Strasse und die Frauen auf den Feldern gr\u00fcssen uns freundlich, aber mit scheuer Zur\u00fcckhaltung. Das Tal wird immer enger, die Strasse steiler und schlechter und die Berge schroffer, wilder und farbiger \u2013 ein wunderbarer Anblick. Als wir auf 200 Meter unter dem Niveau des Sees liegen, ist Rosa Maria am Ende ihrer Kr\u00e4fte und wir halten nach einem Zeltplatz Ausschau. Auf einem Gel\u00e4ndeabsatz finden wir einen relativ ebenen Platz mit wunderbarer Aussicht auf die umgebende Bergarena. Dank unserer aufblasbaren Schlafmatten st\u00f6rt uns der Steine \u00fcbers\u00e4te Boden kaum. Aufpassen m\u00fcssen wir jedoch auf die vielen Dornengew\u00e4chse, die unseren Zeltboden und die Matten durchstechen k\u00f6nnen. Diese kleinen Lecks sind nur mit grossem Aufwand lokalisierbar.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gehen wir gem\u00e4chlich zu Werke. Nach Fr\u00fchst\u00fcck und Packen setzen wir unseren Weg fort. Die Strasse wird noch steiler und \u00fcber l\u00e4ngere Abschnitte gehts nur noch mit stossen. Als der oberste Abschnitt der Strasse sichtbar wird, merken wir, dass vor dem See noch ein kleiner Pass zu \u00fcberqueren ist. Aber wir haben ausreichend Zeit und durch die H\u00f6he sind die Temperaturen ertr\u00e4glich. Gegen Mittag erreichen wir den See und fragen in einer ehemaligen sowjetischen Feriensiedlung nach einem Platz f\u00fcr unser Zelt. Wir k\u00f6nnen uns einen Platz am Ufer des Sees ausw\u00e4hlen, abseits von den vielen nicht sehr einladend wirkenden Bungalows. Wir haben eine wunderbare Aussicht auf den See und die umgebenden Berge, deren Gipfel teilweise noch schneebedeckt sind.<\/p>\n<p>Es ist Freitag und die Wochenendausfl\u00fcgler sind noch nicht eingetroffen, und so verbringen wir einen ruhigen, erholsamen Nachmittag. Am folgenden Samstag f\u00fcllt sich dann das Camp nach und nach und der L\u00e4rmpegel nimmt zu. Die vorhandenen sanit\u00e4ren Anlagen und deren Unterhalt kommen an ihre Kapazit\u00e4tsgrenze und die Idylle schrumpft merkbar. Da wir immer noch einen grossen Nachholbedarf an Kalorien haben und kaum eigenes Essen dabei haben, sind wir auf das Angebot des campeigenen Restaurants angewiesen. Bald merken wir jedoch, dass dieses haupts\u00e4chlich darauf ausgerichtet ist, das von den Ausfl\u00fcglern mitgebrachte Essen zuzubereiten und selbst nur \u00fcber ein minimales eigenes Angebot verf\u00fcgt. So gibts wieder einmal viel Eier und ab und zu etwas geschenktes Essen von anderen Besuchern.<\/p>\n<p>Am Sonntag brechen wir auf. Nach dem \u00dcberwinden des dem See vorgelagerten Passes gehts es 800 m talw\u00e4rts, bis zur Einm\u00fcndung in die Superstrasse zum Anzobtunnel. Auf dem Weg machen wir noch einen kurzen Zwischenhalt bei unseren lieben Gastgebern vor ein paar Tagen und machen ihnen ein kleines Geschenk. Wieder erfreuen uns die Begegnungen mit den freundlichen Talbewohnern und erinnern uns an die sch\u00f6nen Tage im Iran.<\/p>\n<p>Wir haben jetzt zwei M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Weiterfahrt nach Dushanbe: Entweder wir folgen der Hauptverbindung, die den Anzobpass durch einen Tunnel auf 2600 m unterquert, oder wir benutzen die alte Verbindung \u00fcber den 2370 m hohen Pass.<\/p>\n<p>\u00dcber den Anzobtunnel gibt es sehr verschiedene Meinungen. Aus der eingeengten Perspektive von tadschikischen Autofahreren ist die Durchquerung des Tunnels nichts Aussergew\u00f6hnliches. Aus der Sicht von verw\u00f6hnteren, europ\u00e4ischen Autofahreren ist es ein wildes Abenteuer, durch den unbeleuchteten, unbel\u00fcfteten, teilweise unter Wasser stehenden Tunnel zu fahren und den um die Schlagl\u00f6cher Slalom fahrenden Autos und Lastwagen zu entkommen. Von Velofahrern h\u00f6rt man Geschichten, die an Dantes Inferno erinnern. Es g\u00e4be die Alternative, eine Mitfahrgelegenheit auf einem Last- oder Lieferwagen zu finden \u2013 die Erfolgsaussichten sind jedoch ungewiss.<\/p>\n<p>Die Passstrasse ist bedeutend l\u00e4nger, wegen der H\u00f6he anstrengender und deren Zustand ist unklar. Mich lockt jedoch die Aussicht, durch eine verlassene Gegend und weg vom Verkehr zu fahren und unsere Grenze im Hinblick auf das Reisen im Pamirgebierge zu erkunden. Auch wenn die Erinnerungen an die Strapazen des Shahristonpasses noch sehr pr\u00e4sent sind, geht Rosa Maria auf meinen Wunsch ein. Als die breite, glatt asphaltierte Strasse Richtung Dushanbe abzweigt, nehmen wir die Schotterpiste Richtung Anzob Pass. Kein Strassenschild weist darauf hin, dass dies eine Alternative f\u00fcr die Fahrt nach der tadschikischen Hauptstadt w\u00e4re. Wiederum gelangen wir in eine enge Schlucht und folgen einem reissenden Fluss talaufw\u00e4rts. In einer grossen H\u00f6hle oberhalb der Strasse machen wir Mittagspause und Rosa Maria legt sich zu einem Schl\u00e4fchen hin. Bis zum Dorf Anzob, dass auf 2100 m H\u00f6he liegt, begegnen uns nur eine Handvoll Autos, eine Wohltat nach dem starkbefahrenen Shahristonpass mit den vielen aggressiv fahrenden Sammeltaxis. So k\u00f6nnen wir beim Fahren in aller Ruhe die wundersch\u00f6ne Landschaft geniessen. Unterwegs kauft Rosa Maria von zwei Knaben auf einem Esel einen Berg hiesige Aprikosen ab, die sie dann mangels Transportbeh\u00e4lter in ihr Hemd einwickelt. An der n\u00e4chsten Wasserstelle gelingt es ihr dann, einen Teil der zu Mus zerschlagenen Aprikosen einem kleinen M\u00e4dchen zu verschenken und den Rest mitsamt dem Hemd zu waschen. Im Moment bin ich etwas verst\u00e4ndnislos, geniesse aber die sp\u00e4ter zu Kompott verarbeiten Aprikosen als alternative Sauce zu Spaghetti. Nach Anzob fragen wir eine in einem verlassenen Geh\u00f6ft lebenden Familie um die Erlaubnis, unser Zelt aufstellen zu d\u00fcrfen. Wir d\u00fcrfen und der Mann kommt mit einer Sichel, um den Platz von Dornengew\u00e4chsen freizumachen. Dann werden wir zum Tee eingeladen. Die Familie lebt in einem alten Container, mit einem Hausrat, der um ein vielfaches primitiver und vor allem \u00e4rmlicher als unsere Zeltausr\u00fcstung ist.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag findet die grosse Probe statt: Es erwarten uns wieder 1400 H\u00f6henmeter auf einer Strasse, die kaum mehr genutzt und deren Unterhalt entsprechend schlecht ist. W\u00e4hrend wir fr\u00fchst\u00fccken, ziehen Frauen mit Eseln vorbei und begeben sich zu den umliegenden Bergh\u00e4ngen, um die sporadischen \u00c4cker zu bewirtschaften oder um wild wachsende Pflanzen zu sammeln. Die meisten wirken sehr fr\u00f6hlich und ausgelassen, gr\u00fcssen und rufen uns lachend Sachen zu, die wir kaum verstehen. Dabei h\u00e4tten sie so viel Grund zu Neid und Missgunst.<\/p>\n<p>Das Muster vom Shahristonpass und vom Iskander Kul See wiederholt sich: Je h\u00f6her wir kommen, umso schlechter und steiler wird die Strasse. W\u00e4hrend Stunden begegnet uns ein einziger Mann, der aus dem Nichts auftaucht und im Nichts verschwindet. Dann kommen wir zu einem terrassenartigen Geb\u00e4ude, das im Berghang liegt und wahrscheinlich in fr\u00fcheren Zeiten als einfache Rastst\u00e4tte f\u00fcr die Passbenutzer gedient hat. Ein verschlafener Hund rafft sich auf und beginnt mich anzubellen. Ich halte an, um auf Rosa Maria zu warten. Aus einem einfachen Nebengeb\u00e4ude kommt ein strahlendes M\u00e4dchen und bietet mir Tee an. Nach und nach kommen weitere Frauen und zwei Knaben aus dem H\u00e4uschen, und als Rosa Maria eintrifft, nehmen wir die Einladung an und begeben uns in das Geb\u00e4ude, das aus einem einzigen kleinen in den Fels gehauenen Zimmer besteht. Aus dem Tee wird dann ein ausgewachsenenes Mittagessen, mit frisch gebackenem Brot, Kefir, Fr\u00fcchten und S\u00fcssigkeiten. Das sympathische M\u00e4dchen mit seinem offenen und selbstsicheren Blick zitiert ein paar englische W\u00f6rter aus seinem abgenutzen Schulbuch. Wir verstehen, dass die Frauen und die beiden Knaben aus dem Dorf Anzob sind und nur w\u00e4hrend der Alpzeit mit einigen K\u00fchen an diesem Ort leben. Als sie erfahren, dass wir mit dem Zelt unterwegs sind, warnen sie uns vor den W\u00f6lfen, welche die K\u00e4lber ihrer Herde anfallen. Zum Abschied schenkt Rosa Maria den Frauen eine Flasche Rosenwasser aus dem Iran, Geld f\u00fcr das Essen lehnen sie kategorisch ab. Erst die beiden jungen Knaben sind nach einiger Zeit bereit, einen kleinen Batzen anzunehmen. Nach der Abfahrt begleiten sie uns noch ein St\u00fcck, um uns voller Stolz eine mineralhaltige Quelle weiter oben am Berghang zu zeigen. Die W\u00fcrde, der Stolz und die Selbstsicherheit dieser Frauen und Halbw\u00fcchsigen sind ein besonderes Erlebnis.<\/p>\n<p>Etwa vierhundert Meter unter dem Gipfel k\u00fchlen und waschen wir uns in einem Bergbach. Die Strasse ist mittlerweilen sehr schlecht und an vielen Stellen mit Felsbrocken der umliegenden steilen\u00a0 H\u00e4nge \u00fcbers\u00e4t. Wegen der Steilheit und dem schlechten Strassenzustand ist das Fahren auch f\u00fcr mich fast nicht mehr m\u00f6glich, und daher kann ich Rosa Maria auch weniger behilflich sein. Als Rosa Maria\u00a0 nach zwei Stunden feststellt, dass nach meinen gesch\u00e4tzten zwei Stunden bis zum Pass immer noch mehr als die H\u00e4lfte der H\u00f6he fehlt, m\u00f6chte sie anhalten und einen Zeltplatz ausfindig machen. Unter den steinschlaggef\u00e4hrdeten H\u00e4ngen lassen sich keine geeigneten Stellen finden. Als ich dann unsere H\u00f6he mit dem GPS meines Handys verifiziere, stellt sich heraus, dass nur noch 70 m bis zum Gipfel fehlen. So raffen wir uns nochmals auf, und als dann nach der n\u00e4chsten Wegbiegung der Pass\u00fcbergang sichtbar wird, bekommen wir zus\u00e4tzlichen Mut.<\/p>\n<p>Auf dem Gipfel bietet sich uns ein wunderbares Bergpanorama. Da es schon sp\u00e4t ist, m\u00f6chten wir noch ein St\u00fcck weiter runter fahren, um Wasser f\u00fcr die Nacht finden k\u00f6nnen. Nach einer kurzen Strecke begegnet uns ein Mann, der sich als Wart der Meteostation auf dem Pass herausstellt. Er l\u00e4dt uns ein, bei ihm zu \u00fcbernachten, aber wir bevorzugen die Intimit\u00e4t unseres Zeltes und fahren weiter. Die Strasse wird immer lausiger und erfordert h\u00f6chste Konzentration, um all den L\u00f6chern und Felsbrocken auszuweichen. An einem Bergbach f\u00fcllen wir unseren Wasserbeutel und finden kurz darauf am Strassenrand ein gesch\u00fctztes Podest, um unserer Zelt aufzustellen. Wir essen von den geschenkten Speisen der lieben \u00c4lplerinnen und Reste vom Vortag, waschen uns die Salz- und Staubschichten vom K\u00f6rper und verkriechen uns ins Zelt.<\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten Tag fahren wir noch eine l\u00e4ngere Strecke auf mieser Strasse weiter, bis wir wieder auf die neue Hauptstrasse durch den Tunnel gelangen. Dann rollen wir auf glatter Fahrbahn Richtung Dushanbe, das uns mit Temperaturen zwischen 40 und 45 Grad willkommen heisst. Durch Vermittlung von Nicole und Nik haben wir die Adresse eines Schweizer Velofahrerpaares, Rahel und\u00a0 J\u00f6rg, die uns ihre in Dushanbe gemietete Wohnung \u00fcberlassen und uns so die Hotelsuche im kl\u00e4glichen und \u00fcberteuerten Hotelangebot der Hauptstadt ersparen.<\/p>\n<p>Dushanbe ist an sich eine recht sch\u00f6ne Stadt, vor allem wegen der Baumalleen entlang der Hauptstrassen. Da es nicht all zu viel f\u00fcr uns Interessantes zu sehen gibt, werden wir uns nach Erledigung einiger Notwendigkeiten wieder auf den Weg Richtung Pamirgebirge begeben. Etwas mehr als 500 km trennen uns vom Ziel unserer W\u00fcnsche.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1222 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Anzobpass_P1160875_featured_image.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Anzobpass_P1160875_featured_image-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Anzobpassstrasse_P1160869.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Anzobpassstrasse_P1160869-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Mittagspause_H\u00f6hle_P1160864.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Mittagspause_H\u00f6hle_P1160864-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Mittagspause_Iskanderkultal_P1160815.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Mittagspause_Iskanderkultal_P1160815-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020911.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020911-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020927.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020927-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020928.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020928-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020929.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020929-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020931.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020931-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020934.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020934-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020943.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020943-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020950.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020950-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020956.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020956-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020957.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020957-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020960.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/P1020960-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Reto_Anzobpass_P1160877.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Reto_Anzobpass_P1160877-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Zelt_Anzobabfahrt_P1160880.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/07\/Zelt_Anzobabfahrt_P1160880-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen um halb sechs klopft der Wirt des Teehauses an unsere T\u00fcr. Wir stehen auf, packen unsere Sachen und fr\u00fchst\u00fccken. Es gibt Flocken mit N\u00fcssen, Weinbeeren und Fruchtsaft. Durch die Anstrengung der Vortage verlangen unsere K\u00f6rper gebieterisch nach Nahrung. &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/07\/14\/uber-den-anzobpass-nach-dushanbe\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1275,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1222","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-reiseberichte"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1222"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1292,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1222\/revisions\/1292"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1275"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}