{"id":1148,"date":"2011-06-20T14:19:26","date_gmt":"2011-06-20T14:19:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/?p=1148"},"modified":"2011-06-28T15:09:57","modified_gmt":"2011-06-28T15:09:57","slug":"die-fahrt-nach-samarkand","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/06\/20\/die-fahrt-nach-samarkand\/","title":{"rendered":"Die Fahrt nach Samarkand"},"content":{"rendered":"<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1171\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/06\/20\/die-fahrt-nach-samarkand\/00_p1160464_titelbild_kamelreisende\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1171\" title=\"00_P1160464_Titelbild_Kamelreisende\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/00_P1160464_Titelbild_Kamelreisende.jpg\" alt=\"\" width=\"1607\" height=\"1101\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/00_P1160464_Titelbild_Kamelreisende.jpg 2295w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/00_P1160464_Titelbild_Kamelreisende-300x205.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/00_P1160464_Titelbild_Kamelreisende-512x350.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 1607px) 100vw, 1607px\" \/><\/a><br \/>\nWir brechen ohne Fr\u00fchst\u00fcck vor 6 Uhr auf und verlassen Bukhara Richtung Nordosten. Dass es keine gute Strasse ist, das wissen wir schon aus Berichten von anderen Reisenden. Doch wir sind gut ausgeruht und in der Fr\u00fche ist es noch einigermassen angenehm k\u00fchl zum Fahren. Nach etwa zwei Stunden kehren wir in einem der Teeh\u00e4user an der Strasse ein und essen Brot und Eier, trinken viel Tee mit Zucker und wollen eigentlich grad aufbrechen, als Nicole und Nik eintreffen. Da wir gestern Abend noch zusammen im \u201eBella Italia\u201c Pizza gegessen haben, wissen wir, dass sie heute ebenfalls in Richtung Samarkand unterwegs sind. Nik ist noch nicht ganz gesund (er leidet unter Kopf- und Gliederschmerzen) und sie werden langsamer als sonst vorw\u00e4rts kommen, vielleicht etwa in unserem Senioren-Tempo. So holen wir sie bis zur n\u00e4chsten Teehaus-Pause auch wieder ein und dann fahren wir bis zur grossen Mittagspause gemeinsam weiter. Als wir nach einem guten Schattenplatz Ausschau halten, entdeckt Reto eine verlassene Gas-Tankstelle, wo nebeneinander mehrere hohe gedeckte Boxen stehen. Sie sind zementiert und sauber, ideal zum Ausrollen der Matten f\u00fcr die Siesta.<br \/>\n<a rel=\"attachment wp-att-1172\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/06\/20\/die-fahrt-nach-samarkand\/01_p1160387_mittagspause\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1172\" title=\"01_P1160387_Mittagspause\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/01_P1160387_Mittagspause.jpg\" alt=\"\" width=\"914\" height=\"637\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/01_P1160387_Mittagspause.jpg 1523w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/01_P1160387_Mittagspause-300x208.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/01_P1160387_Mittagspause-512x356.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 914px) 100vw, 914px\" \/><\/a><br \/>\nEtwa um drei verabschieden wir uns von Nicole und Nik, da wir so etwas wie R\u00fcckenwind vermuten. Doch davon ist auf der Strasse nicht mehr viel zu sp\u00fcren. Es ist noch immer sehr heiss und der Belag ist meist so schlecht, dass man nicht einmal mehr einen etwas weniger schlechten Weg auf dem mit L\u00f6chern \u00fcbers\u00e4ten Strassenrand finden kann. Strecken mit passablerem Belag sind selten und kurz, aber sie helfen uns, nicht ganz zu verzweifeln. Die Landschaft ist flach und dank Bew\u00e4sserung landwirtschaftlich genutzt. Wahrscheinlich ist das meiste, was man sieht, Baumwolle. Es gibt auch kleinere und gr\u00f6ssere Obstg\u00e4rten mit \u00c4pfeln und Aprikosen, die jetzt geerntet werden. Bei ca. km 90 stellen wir erstaunt fest, dass es einen grossen internationalen Frachtflughafen hat. Gleich daneben gibt es ein Hotel, wo wir etwas trinken. Wenn es zwei oder drei Stunden sp\u00e4ter w\u00e4re, w\u00fcrden wir hier \u00fcbernachten (wie es \u00fcbrigens sp\u00e4ter Nicole und Nik machen). Aber eigentlich wollen wir lieber vorw\u00e4rts kommen und noch ein paar Stunden fahren. Am Abend zeigt der Velo-Compi 125 km, f\u00fcr mich eine betr\u00e4chtliche Leistung. Wir stellen das Zelt in einem Obstgarten auf, wo eine Bauernfamilie im Freien lebt. Sie haben ein paar Hochsitze unter den B\u00e4umen, eine Kochstelle mit einem offenen Feuer und etwas entfernt davon beim Bew\u00e4sserungskanal eine gemauerte Toilette. Da wir keinen besseren Platz gefunden haben, fragen wir die Leute, ob wir bei ihnen in der N\u00e4he unser Zelt aufstellen d\u00fcrfen. Sie haben nichts dagegen einzuwenden, und der Mann kommt gleich darauf mit einer Hacke, entfernt ein paar Unkr\u00e4uter mit Stacheln und ebnet den Platz ein wenig aus. Wir sprechen fast nichts, da wir keine gemeinsame Sprache gen\u00fcgend gut verstehen. Reto stellt das Zelt auf, ich k\u00fcmmere mich um das Nachtessen. Bald kommt der Mann wieder und bringt uns einen Teller mit kleinen \u00c4pfeln und s\u00fcssen Aprikosen. Sobald ich kochendes Wasser habe, wasche ich das Obst darin. Wir sind zur Zeit sehr vorsichtig mit unabgekochtem Wasser und mit rohem Gem\u00fcse und Fr\u00fcchten, die wir nicht sch\u00e4len k\u00f6nnen.<br \/>\nAn diesem Abend bin ich sehr m\u00fcde. Am liebsten m\u00f6chte ich mich ohne Nachtessen ins Zelt verkriechen und schlafen.<br \/>\nDer n\u00e4chste Tag wird noch anstrengender. Es ist vielleicht etwas weniger heiss, doch die Strasse wird schlechter als am Vortag. Ein Lichtblick ist die Mittagspause. Wir sind bei einer Familie eingeladen, die ein sehr einfaches Teehaus an der Strasse f\u00fchrt. Als wir uns dem Liegesitz unter einem Baum n\u00e4hern und fragen, ob wir Tee bekommen k\u00f6nnen, bittet uns der jung Mann ins Haus. Hier ist die ganze Familie inklusive Besuch um einen niedrigen Tisch versammelt und wir k\u00f6nnen uns zu ihnen setzen.<br \/>\n<a rel=\"attachment wp-att-1173\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/06\/20\/die-fahrt-nach-samarkand\/02_p1160391_mittagspause\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1173\" title=\"02_P1160391_Mittagspause\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/02_P1160391_Mittagspause.jpg\" alt=\"\" width=\"1455\" height=\"856\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/02_P1160391_Mittagspause.jpg 2425w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/02_P1160391_Mittagspause-300x176.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/02_P1160391_Mittagspause-512x301.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 1455px) 100vw, 1455px\" \/><\/a><br \/>\nStatt nur gerade Tee bekommen wir Suppe und Brot und verschiedene S\u00fcssigkeiten. Die 5 Kinder im Alter zwischen etwa 7 und 20 Jahren unterhalten uns auf Deutsch (!) und Franz\u00f6sisch (!!). Der \u00e4lteste Sohn spricht auch ein wenig Englisch. Wir k\u00f6nnen uns nicht erkl\u00e4ren, warum in einem so abgelegenen usbekischen Dorf die Kinder diese Sprachen in der Schule lernen. Eines der M\u00e4dchen ist geh\u00f6rbehindert, aber sehr aufmerksam und vif. Wenn es spricht, dann sehr laut. Vielleicht hat es sich noch nicht an sein H\u00f6rger\u00e4t gew\u00f6hnt. Nach dem Mittagessen fragt es mich, ob ich nicht duschen m\u00f6chte. Es f\u00fchrt mich in den Hof und erkl\u00e4rt mir \u2013 wieder auf deutsch &#8211;\u00a0 dass sie K\u00fche und andere Tiere haben. Die Dusche ist sehr einfach und besteht aus einer Brause, die an einer niedrigen Decke befestigt ist. Das Wasser ist lauwarm von der Sonne. Ich freue mich sehr, dass ich hier duschen darf. Anschliessend kommt auch Reto dran, und dann legen wir uns auf die Teppiche und Kissen neben dem Esstisch und schlafen etwa zwei Stunden. Aus Buchara haben wir noch Kandiszucker und eine Dose besonders guten Schwarztee. Diese Geschenke werden gerne angenommen, aber auch gleich wieder verteilt. Der zu Besuch weilenden Schwester der Mutter wird eine Portion Tee in ein Zeitungspapier gewickelt und mitgegeben. Vom Kandiszucker probieren alle ein wenig, und die n\u00e4chste Kanne Tee wird gleich mit dem neuen Schwarztee aufgegossen. Und auch uns lassen sie nicht ohne Geschenke weiterreisen. Zuerst bekommen wir eine Glac\u00e9 und dann auch noch alle Bonbons und Biscuits, die wir nicht gegessen haben.<br \/>\nDa wir bis zur Mittagspause gut vorw\u00e4rts gekommen sind, m\u00f6chten wir versuchen, die ganze Strecke bis Samarkand noch am gleichen Tag zu fahren. Gem\u00e4ss Karte und Distanzangaben w\u00fcrde es ein langer Tag werden, doch es sollte m\u00f6glich sein. Wir rechnen mit knapp 145 km. Doch wir kommen nur langsam vorw\u00e4rts. Ich brauche h\u00e4ufige Pausen, in denen ich viel trinke und versuche, mich auszuruhen. Etwa bei Sonnenuntergang, d.h. ca. 8 Uhr sollten wir in Samarkand eintreffen. Wegweiser und Km-Angaben sind auf dieser Strecke sehr selten. Wenn unsere Karte richtig ist, sollten wir bereits in Samarkand sein. Es wird auch schon dunkel. Als wir uns nach dem Weg erkundigen, sind es weitere ca. 20  km bis Samarkand. Ich bin so ersch\u00f6pft, dass ich es einfach zur Kenntnis nehme und so gut es geht weiterfahre. Reto packt unterdessen die Stirnlampe aus und f\u00e4hrt voraus. Ich pr\u00fcfe mein Vorder- und R\u00fccklicht und schalte das Blinklicht am Helm ein. Immer wieder m\u00fcssen wir nach dem Weg fragen. Als wir endlich in der Innenstadt ankommen, ist diese zu meinem Entsetzen h\u00fcgelig, und ich schaffe es grad knapp im kleinsten Gang, die Steigungen zu bew\u00e4ltigen. Schlimmer jedoch ist der starke Verkehr, die L\u00f6cher in der Strasse und die unbedeckten Wasserkan\u00e4le zwischen Trottoir und Strasse. Dazu kommt, dass es keine Strassenbeleuchtung gibt und Velos ohne Licht zwischen uns und den Autos kurven. Wir fahren zwei- oder dreimal die gleiche Strecke, da uns niemand mit Sicherheit den Weg zum \u201eAntica\u201c Bed &amp; Breakfast (Pension) zeigen kann. Inzwischen ist es richtig dunkel geworden und unsere Nerven liegen blank. So vieles k\u00f6nnte in der Dunkelheit passieren. Endlich finden wir einen Taxifahrer, der uns genau zeigen kann, wo wir das \u201eAntica\u201c finden. Als wir mit unseren vollbepackten R\u00e4dern in den Hof hineinfahren, begreift die Chefin rasch, wie es um uns steht, und statt uns in die 5 Minuten entfernte D\u00e9pendance zu schicken, \u00fcberl\u00e4sst sie uns zum gleichen Preis ein grosses 4er-Zimmer mit Ausgang zum Hof. Aus dem Willkommenstee werden drei Flaschen Bier. Reto stillt seinen gr\u00f6bsten Hunger mit ein paar Guetzli und ich falle todm\u00fcde ins Bett. Als ich feststelle, dass wir in zwei Tagen mehr als 285 km gefahren sind, und das bei Hitze, schlechter Strasse und zus\u00e4tzlich mehr als 500 H\u00f6henmetern, kann ich es immer noch fast nicht glauben.<br \/>\nDas war eine extreme Erfahrung. Ich bin froh, habe ich sie gemacht, und bin langsam auch ein wenig stolz darauf, dass ich durchgehalten habe. Doch wenn Reto nicht gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte ich l\u00e4ngst vor Samarkand aufgeben. Dank seiner Unterst\u00fctzung habe ich jetzt das Gl\u00fcck, meinen 63. Geburtstag in Samakand zu feiern.<br \/>\n<a rel=\"attachment wp-att-1170\" href=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/2011\/06\/20\/die-fahrt-nach-samarkand\/03_p1160516_geburtstagstorten\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1170\" title=\"03_P1160516_Geburtstagstorten\" src=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/03_P1160516_Geburtstagstorten.jpg\" alt=\"\" width=\"1659\" height=\"933\" srcset=\"http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/03_P1160516_Geburtstagstorten.jpg 2765w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/03_P1160516_Geburtstagstorten-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.ismus.ch\/wordpress\/iran\/files\/2011\/06\/03_P1160516_Geburtstagstorten-512x287.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 1659px) 100vw, 1659px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir brechen ohne Fr\u00fchst\u00fcck vor 6 Uhr auf und verlassen Bukhara Richtung Nordosten. 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